Mittwoch, 6. August 2014

6. August 2014 - Currywurst und Dolce Vita/Kult-Auswanderer Didi und Hasi

Mit freundlicher Genehmigung des
reisebuch.de Verlags und der Autorin Ingrid Schmitz




Currywurst und Dolce Vita

Von Wermelskirchen an den Gardasee verschlug es 2007 Didi und Hasi. Und damit nicht genug, fragten sie bei Vox an, ob sie interessiert seien, ihre Auswanderung zu begleiten. Und wie Vox interessiert war!

Sonst hätte die quirlige Hasi sie schon auf die richtige Spur und den richtigen Riecher gebracht. Sie kann nämlich äußerst hartnäckig sein.

Inzwischen genießen die beiden aus dem Bergischen Land Kultstatus im Format "Goodbye Deutschland" und gehören mit den Bebensees, den Reimanns und einigen anderen zu denen, die wirklich und wahrhaftig einen Plan bei der Auswanderung verfolgten und nicht ins Blaue starteten.

Ihretwegen wurde einst nicht die Sendung "Die Rückwanderer" aus dem Logik-Lebens-Buch gestampft. Didi und Hasi leben noch immer am Gardasee und verschenken neben dem Verkauf ihrer Currywürste auch gern ein paar Dönekes aus ihrem Leben.

Mehr und mehr Fans hatten nicht nur Appetit auf eine Currywurst oder den berühmten Kartoffelsalat - sondern wollten auch exklusive Didi- und Hasi-Stories geliefert bekommen. Denn nicht ein ganzes Leben passt in eine Vox-Sendung. Da geht es vorrangig um Probleme und Lösungen - oder auch mal sehr sehr gerne um Probleme ohne Lösungen.

Wer von den beiden auf die glorreiche geschäftstüchtige Idee kam, aus ihrer eigenen Geschichte eine gedruckte Ausgabe zu machen - ich weiß es nicht.

Vielleicht gab es auch ein paar Querverbindungen: Zum Beispiel via Vox zu der Krimi-Autorin Ingrid Schmitz (neuester Roman: "Liebeskiller"). Diese setzte sich in Krefeld in Auto oder Zug und machte sich auf die Reise zu Didi und Hasi.

Sie lebte wie die beiden Auswanderer es lieben: Auf dem Campingplatz. Wofür auch nicht jeder geboren ist. Aber eine gute Ausgangsposition für die Geschichte war es allemal.

So entstand nach und nach die authorisierte Biografie: "Currywurst und Dolce Vita". Die Autorin nahm sich selber ziemlich zurück, um Didi und Hasi authentisch bleiben zu lassen. So wurde die Geschichte weitgehend in den eigenen Worten der beiden geschrieben.

Für ein Vorwort konnte Margarethe Schreinemakers gewonnen werden - ein Fan der ersten Stunde.

Wer Spaß an Didi und Hasi hatte - und ein nostalgischer Goodbye-Deutschland-Zuschauer ist, wird auch an dem Buch seine Freude haben.

Und Auswanderungs-Willige können durchaus eine Menge von Didi und Hasi lernen und sollten sich das Buch dringend kaufen.

Selbst Vox könnte was lernen: Zurück zu den Auswanderen mit Plänen im Hinterkopf wie den Bebensees und Didi und Hasi. Ein paar andere kann man auch noch dazu zählen.

Die aktuellen Geschichten der Sendung "Goodbye Deutschland" sind eher grottenschlecht und bringen keine neuen Kult-Auswanderer an des Meeres oberflächliche Wogen. Die gehen unter, noch ehe eine Sendung vorbei ist.

Weiterhin viel Glück für Didi und Hasi und ihre sich noch heute um sie kümmernde Autorin Ingrid Schmitz. Vielleicht gibt es ja bald ein Buch "Die Curryvita-Dynastie".

Buon giorno, Biene

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