Dienstag, 26. August 2014

25. August 2014 - Vox - Das perfekte Dinner - Montag in Krefeld bei Sarah

Aperitif: Püffkeswässerken
Vorspeise: Rotes Musikmousse unter gespickter Ziege
Hauptspeise: Spießige Lämmchen mit Speckböhnchen und Spätzle
Nachspeise: Warme Appelstaat mit les und Sahne

Ich glaub' 'ne Dame werd' ich nie

hat sich Sarah wohl vorgenommen - und kommt überaus burschikos bis zuweilen peinlich über den Bildschirm.

Das geht  gut los in Krefeld am Niederrhein. Aber solange nicht jemand nackt durch die Innenstadt läuft - wie kürzlich dort fotografiert - ist  alles im grünen Dinner-Bereich der perfekten Dinner-Welt, die so ganz eigene Gesetze verfolgt.

Sarah lebt mit ihrem Freund Dirk und der Westhighland-Terrier-Hündin Uschi in einer gemeinsamen Wohnung. Dirk, der zwanzig Jahre älter ist als sie, hat ihr trotz toller Möglichkeiten rein location-mässig - noch keinen Heiratsantrag gemacht.

Vielleicht wartet er nur darauf, dass sie mal den Mund hält - um sein Anliegen vortragen zu können.

Während Dirk und Uschi die Wohnung verlassen, kommt Freundin Michaela mit Mops Frieda, um ihr zu helfen.

Warum alle solche Probleme mit dem Zwiebelschneiden haben - verstehe ich  nicht: ich habe die nicht - obwohl ich keine Tricks anwende, sondern einfach drauf los schneide.

Leider ist das nicht das einzige Problem: Wenn man nicht kochen kann und auch sonst keine aufregenden Geschichten zu bieten hat - warum dann eine Bewerbung beim perfekten Dinner?

Von der Vorspeise bis zum gnädigen Ende des Dinners war das nur Murks. Eine besondere rezeptmässige Überarbeitung müsste sie mal ihrem Nachtisch angedeihen lassen.

Trotzdem bekommt sie dreißig Punkte. Und das könnte durchaus für einen Wochensieg reichen. Halleluja!

Heute soll es krefelderisch weitergehen mit einem Pfefferminztee als Aperitif - und dem Fehlen von Getränken zur Vorspeise.

Wenigstens möchte die Dienstags-Gastgeberin nicht Tussi genannt werden. Das ist schon mal ein Statement.

Ich muss mal gucken, ob ich aus ihr irgendwie die Tussi heraus arbeiten kann.

Guten Morgen, Gruß Biene

2 Kommentare:

  1. Aperitif:
    Bordellbrause eben.

    Vorspeise:
    Für eine Marmelade aus roten Zwiebeln viel zu trocken. Also eine Mousse war es auf keinen Fall. Fremd umwickelter Ziegenkäse ist nun mal nicht die große Küche.

    Hauptspeise:
    Wie kommt jemand darauf, dass Lammfleisch und grüne Bohnen die gleiche Garzeit haben. Das muss ins Auge gehen. Spätzle dazu passen m.E. überhaupt nicht.

    Nachspeise:
    Ein gute Apfelkuchen, warm genossen, ist eine Gottes Gabe. Dieser war es wohl nicht. Da halfen wohl Eis uns Sahne nicht mehr. Der Apfelkuchen war eher eine Apfelpizza.

    Fazit:
    Überhaupt kein „roter Faden“ im Dinner. Ein wildes Durcheinander und handwerkliches Unvermögen. Es war zum Abtauchen.

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  2. Moin @ zusammen.

    Fehler die jedes pD vernichten. Ich glaube es wurde kaum einer ausgelassen.
    Sarah und ihren Freund Dirk, hätte ich eher als Tochter und Vater gesehen. Dann hätte ich das sinnlose Lachen als Erbkrankheit abtun können. Mit 22 Jahren hat sie sich in den 42 jährigen verliebt. Vaterkomplex? Sie sind schon 4 Jahre ein Paar. Kennengelernt haben sie sich Altweiber, im Vollrausch, gemäß Dirk. – lol -
    Nein ich will nicht auf Krefelder schimpfen, sie sind schon so genug gestraft.
    Wie Roger anfangs sagte: „Es gibt gute und schlechte Menschen und Krefelder.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Da ja nicht wirklich vom Kochen die Rede sein konnte, reicht es eigentlich aus einiges von den vielen Unsinnigkeiten aufzuzählen.

    Sarah hat eine süße Hündin Uschi, die noch nicht mal bellt wenn Fremde da sind.
    Neben Uschi spielte der Freund die Hauptrolle und lachte die Woche ein.
    Diese Gealbere hatte was von „Schwiegertochter gesucht.“ - schrecklich. Ein Lachsack mit Part-nerin. Vielleicht ist das Krefelder Humor, dieses Dauerlachen.

    Bei der Deko gab es Stühle mit Griff im Rückenteil. Sollten so Gäste weggezogen werden, wenn sie zu viel essen?

    Die VS aus selbstgekauftem Ziegenkäse mit Speck, dazu Glühweinzwiebeln. Die helfende Freundin hatte alle Mühe mit den Zwiebeln und alle Tricks einer Zirkusaufführung wurden gezeigt. Sogar eine Taucherbrille kam zum Einsatz. Anscheinend hatte der Käseverkäufer kein Brot, o.ä. mehr. Wie der Speck im Rohr kross werden sollte war mir schleierhaft. Der war genauso schlabbrig wie der Käse. Wolfgang, der ja nur den Ziegenkäse probieren wollte, bemängelte seine zu kleine Portion und verfolgte Sarah bis in die Küche damit.

    Der HG war gewollt daneben, denn etwas so verkehrt zu machen ist schon schwierig. Bohnen-Speck-Lammspieß. Die Bohnen waren zwar blanchiert, nur etwas zu kurz. Das machte die unge-putzten Bohnen, mit Strunk und Stiel nicht besser. Für Roger waren die halbrohen Bohnen biss-fest. Natürlich, man hörte sie quietschen beim Verzehr, also fast roh. Soßenbinder, für Sarah ei-nes der wichtigsten Lebensmittel, mit Glühwein ergab diese delikate Soße. – bäh – Die Spätzle, die Knöpfle waren, sahen ja fast gut aus. Das Lamm war nochmal umsonst gestorben. Wenn schon Holzspieße, so sollte man sie einölen. Metallspieße wären eine gute Alternative gewesen. Frau Pädagogin hatte ein unlösbares Problem mit dem Spieß.

    Teigrühren habe ich so untalentiert auch noch nicht gesehen. Äpfel waren anscheinend teuer, denn so sparsam belegt konnte man es nicht Apfelkuchen nennen. Der noch warme Kuchen hätte das Krümelmonster erfreut. Ihr Nichttalent war quasi der rote Faden und setzte sich bis zum Ende durch und so entstand ein Splittereis. Mit Fruchtzwergen, wie Kinder es gerne machen, Stiel rein und einfrieren, hätte es besser geklappt.

    Ich weiß nicht welche Talente Sarah hat, aber Kochen ist da nicht im Programm. Dabei halfen auch nicht die Rezepte von „chef-koch.de.“ Anscheinend gibt es dort keine kompletten Menüs, sonst hätte manches vielleicht zusammengepasst.
    Für eine nicht gerade tolle Party, gab es 30 Punkte. Für ein pD reichte es hinten und vorne nicht und da wären 2-3 Punkte für ihren Mut angemessen gewesen. Für das Öffnen div. Päckchen und Gläser, sowie vernichten von Lebensmitteln hätte sich Sarah selber 10 Punkte gegeben.

    Welch tolle Truppe wurde uns da zugemutet.
    Buchautor Wolfgang (eigentlich Arbeitslos, er hatte sich anfangs verplappert), lachende Käsever-treterin, Bewegungs-Pädagogin (Michelin-Frau) und ein Friseur.
    Bei den Wertungen sehe ich schwarz, dass da überhaupt jemand kochen kann.

    LG rudi

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