Donnerstag, 26. Februar 2026

25. Februar 2026 - Vox - Das perfekte Dinner - Mittwoch in Hamburg bei Elli



"Hamburg al Dente"

Vorspeise: Primo: Salato Tonnato - Salat / Fisch / Rauch / Kapern / Brot
Hauptgang: Secondo: Ravioli - Semola / Rind / Sellerie / Maggi
Nachtisch: Dolce: Tiramisu alla Franz - Franz / Mascarpone / Amaretto / Kaffee / Quitte


"Es ist Jahrmarkt in meinem Kopf"
- Elli

Es ist schön, wenn eine Dinner-Kandidatin eine verwertbare Eigenaussage in den Raum wirft, mit dem ich mein

Nach-Dinner-Geplänkel beginnen kann.

Ich sehe einen Clown, der zum Rendezvous mit Elli hereinrauscht und Zuckerwatte am Stiel wie das olympische Feuer vor sich herträgt, um es ihr vor die Füße zu werfen, während sie sich vor Lachen krümmt - und laut. mit vollem Mund redend, ein paar Verbesserungsvorschläge für seinen nächsten Auftritt parat hat.

Der Clown trollt sich davon und rauscht später noch einmal mit ein paar Blümchen und anderem Deko-Zeug herein, während er Elli zusätzlich empfiehlt,

nicht nur das Mitgebrachte, sondern auch etwas Liebe in ihre Tischdeko zu stecken.

Doch Elli zieht ihr eigenes Ding durch, denn sie arbeitet als Food-Stylistin und kreiert sogar auf Kundenwunsch

eigene Gerichte, wie sie erzählt - heraus kommen dann u. a. etwa 10 neue Rezepte zur Kürbiszeit, exklusiv von Elli. Echt jetzt? Gibt es nicht bereits alles, was man mit Kürbis veranstalten kann, in aller Ausführlichkeit im Netz zu sehen?

Immerhin ist sie völlig uneitel, so dass sie kein Wimpernschlag daran erinnert, die Tusche zu erneuern - oder sich Gedanken über überflüssige, wechselnde Outfits macht, weil es doch

nur ums Kochen geht. Stimmt das? Geht es nur ums Kochen? - Natürlich stimmt das nicht!



Das Menü

ist auf seine Art ebenso uneitel wie Elli und kommt nicht mit Knalleffekten auf die Teller, wie ich es von einer Food-Stylistin erwarten würde,

sondern einfach nur drauf ... und gut ...

Den angebratenen Salat für die Vorspeise kündigt sie an, als handele es sich um die höchste Offenbarung der Koch-Bibel: mehr kann dieser Sendereihe nicht zuteil werden. Sie

ist eine Verkäuferin ihres Dinners - was grundsätzlich besser ist, als wenn jemand sein Selbstgekochtes schlechtredet.

Zum Brat-Salat gibt es Thunfischsoße und selbstgebackenes Brot.

Mit Rind gefüllte Ravioli ... platsch aufs Selleriepüree ... anders kann man das nicht beschreiben. Aber irgendwie muss sie aus ein paar Ravioli für jeden Gast ein Hauptgericht zaubern.

Zumindest bedeutet "Maggi" in der Speisekarte nicht, dass jetzt eine Flasche auf den Tisch gestellt wird - sozusagen als Deko-Vervollständigung - sie nimmt frischen Liebstöckel.

Der Nachtisch wird in Tassen serviert - und die letzte Chance, eine schöne Anrichteweise zu sehen, verpufft.


Fazit

Dann sehe ich doch noch ein Deko-Schild, das zum Glück nicht auf dem Tisch steht, aber zu seinem Pech eine Wand verzieren soll:

"Furz, Pups, Kacka"

steht drauf, als handele es sich um einen philosophischen Spruch, der unbedingt durch die Welt ziehen muss.

Gut, die drei Wörter sollen in einer Sendung für Kinder gefallen sein und haben ihre damals vierjährige Tochter fasziniert, die heute übrigens 8 Jahre alt ist.

Und jeder umgibt sich mit der Deko und den Worten, die ihm gefallen - das geht mich gar nichts an, obwohl meine Meinung dazu ist,

dass vor dem Drehtermin der richtige Zeitpunkt gewesen wäre, das Schild zu entsorgen. Oder dem Clown mitzugeben. Vielleicht kann er darüber lachen ... ich kann es nicht.

Die Punkte für Elli: 7 gibt Stefan, je 8 Lukas und Katrin, 9 ist Annika das Dinner wert.

Mit 32 Umdrehungen liegt sie am 3. Tag auf dem bislang 2. Platz.


"Ich fand’s am Jahrmarkt wie im Leben,
wer viel verspricht, kann wenig geben."

- Erich Limpach (1899 - 1965)


Guten Morgen, Gruß Silvia


Mittwoch, 25. Februar 2026

24. Februar 2026 - Vox - Das perfekte Dinner - Dienstag in Hamburg bei Stefan



"Hanseatisches Understatement"

Vorspeise: Wasser - Papaya / Jakobsmuschel / Limette / Vanille
Hauptgang: Land - Kalb / Kartoffel / Erdpilz / Möhre / Jus
Nachtisch: Himmel - Schokolade und Haselnuss / Beere und Sahne"


Jeder Mensch ist der Architekt seines eigenen, persönlichen Luftschlosses.
- Willy Meurer (1934 - 2018)

Der 41jährige Stefan ist Architekt und nicht der Besitzer eines Luftschlosses, sondern einer Wohnung, die in seinem Lieblings-Farbkonzept aufgeht und überwiegend in schwarz und weiß daherkommt, was jeder Klaviertastatur ebenso gut zum Klang steht. Das kann man als schick bezeichnen, wenn es auch nicht jedem gefallen würde, nach Feierabend in schwarzen und weißen Tönen zu versinken.

Katrin gefallen besonders ein paar schwarze Wände, weil sie sich nie trauen würde, ihre eigenen schwarz zu streichen - aber das

Konzept ihre dunkle Seite anspricht. - Wie dunkel diese ist, erzählt sie nicht. Aber manchmal plappert man auch nur so vor sich hin, weil man den Anschluss an den Gesprächsfluss nicht verpassen möchte.

Reißt doch eher Elli Gespräche an sich - oder verkündet gern, was sie essenstechnisch gebraucht oder nicht gebraucht hätte - und vergisst trotzdem nicht, hier und da ein Lob einzustreuen ... oder

das Fleisch zum Hauptgang wie eine Chirurgin in die Kamera zu halten, um die Qualität dieses anhand ihrer Messerschnitte zu demonstrieren.

Über Stefan selber erfahre ich so gut wie gar nichts, außer, dass er aus Paderborn stammt und als Kind gern mit seinem Opa gekocht hat und das Tanzen als Hobby entdeckt hat.


Das Menü

Ein Papaya-"Tatar" toppt er mit Jakobsmuscheln und lässt einen Fluss von Vanille-Limetten-Schaum drumherum auftreten.

Zum Hauptgang serviert er Kalbsbäckchen - okay, ist kein großer innovativer Wurf, aber insgesamt werden "Bäckchen" gern genommen. Doch nichts

übertrifft die Möhren in der Hitliste dieser Sendereihe, die so häufig auf die Teller kommen, dass man bereits von einer Möhrenschwemme ausgehen muss.

Hier dominieren die Karotten die Teller mit beeindruckenden Größen. Schön geht anders und sieht anders aus.

Kartoffel-Stampf, gepimpt mit Trüffel-Öl ... die natürliche Kartoffel erfährt durch die Zugabe künstlichen Trüffelaromas keine Bereicherung. - Immerhin hobelt er noch echte Trüffel drüber.

Schön wird es zum Nachtisch, denn diese

Turm-Törtchen

sehen wahrhaftig zum Anbeißen aus.

Für mich lieber zum Nachmittagskaffee ohne Konkurrenz zu zwei anderen Gängen - denn diese

Küchlein oder eher schon große Turm-Kuchensensationen brauchen die alleinige Aufmerksamkeit: ein Schokoboden und diverse Cremes und Umhüllungen mit Schokolade und Sahne machen das Ereignis perfekt.


Fazit

Auszusetzen habe ich allein die Zutat von Martini im Aperitif: vielleicht schmeckt er James Bond, wenn er ein Tänzchen mit Wodka durch die Kehle schiebt ... aber

mir geht es wie Katrin, die bei diesem Drink "raus ist".

Die Punkte: je 8 geben Elli und Katrin, 9 gibt Annika und die Höchstbewertung 10 zieht Lukas.

Mit 35 Umdrehungen liegt Stefan am 2. Tag auf dem bislang 1. Platz.

Heißt: Annika muss ihm Platz machen.


Guten Morgen, Gruß Silvia


Dienstag, 24. Februar 2026

23. Februar 2026 - Vox - Das perfekte Dinner - Montag in Hamburg bei Annika

Doch die endgültige Entscheidung steht natürlich noch aus ...


"Von Norden nach Fernosten durch die schönste Stadt der Welt"
Vorspeise: Hej Skagen: Skagenröra & Knäckebröd, Moin Hamburg: Rührei mit Aal, an-nyeong-ha-se-yo Seoul: Bulgogi aus Rinderfilet und Kräuterseitling
Hauptgang: Mamma mia & Dolce Vita - Ossibuchi / Risoni / Gremolata / Tomaten
Nachtisch: Ein Super Trouper auf den Nachtisch gerichtet: Apfel auf Schwedisch und Asiatisch



Knowing me, knowing you
- Abba-Titel

Es ist in beinahe jeder Wochenausgabe die dringende Frage, wer die magischen Worte der Turbo-Verbundenheit als Erster ausspricht - in Hamburg

purzeln sie Stefan aus dem Mund - und er weiß, dass diese Gruppe die Woche unkompliziert machen wird - im Sinne von viel Leichtigkeit, Freude und Friede in einem sympathischen Miteinander. Aber es ist eine Sache,

beschwingt und mit den besten Absichten etwas zu beginnen, das dann auch genau so wunderbar endet. Eine andere Sache ist die der persönlichen Empfindungen ...

Offenbar drängt der Regisseur auf solche Schnellschüsse ... oder die Kandidaten werden vom Übermut angetrieben, der den Spaß ausdrückt, den man "im Fernsehen" ganz sicher haben kann ... vielleicht ... vielleicht aber auch nicht ...

Die erste Hobbyköchin ist die 58jährige Annika, und nicht rein zufällig muss ich hier an Pippi Langstrumpfs beste Freundin Annika denken,

denn als Tochter einer Dänin und eines Deutschen ist die erste Kandidatin der Woche in Schweden geboren und widmet dem

gefühlt größten Importschlager des Landes - ABBA - ihr Menü: und leise höre ich ABBA vom "Ich kenne dich, ich kenne mich" singen, das auf einem wirklichen Kennen beruht ...

Aber sie widmet es nicht nur der schwedischen Pop-Gruppe, sondern verpackt darin gleichzeitig ihre Lebensgeschichte - eine immer sehr beliebte Menü-Story in dieser Sendung.


Das Menü

Die Vorspeise beschreibt Annikas Liebe zu Hamburg, Schweden und Korea ... denn in Korea leben ihr Vater und ihre Stiefmutter, in Hamburg lebt sie und in Schweden ist sie großgeworden.

Für Elli (heißt sie eigentlich Elisabeth?) sind zu viele Zutaten auf dem Teller - obwohl: auch, wenn sich die Beschreibung lang-lang anhört, bleiben alle Teller übersichtlich. Es sind je kleine Happen, die an drei Länder angelehnt sind.

Das Schmorgericht Ossobuco kam Annika in den Sinn, weil sie auch Zeit mit ihren Gästen verbringen will - und bekannterweise ist solch ein Essen gut vorzubereiten und kann in aller Ruhe ganz allein bis zur Vollendung vor sich hinschmurgeln -

hier zerfällt das Fleisch beim Herausheben aus dem Bräter. Ob das wirklich so gewünscht oder einfach nur zu lange gegart ist, kann nur Annika beantworten.

Scheinwerfer auf den Nachtisch ... nach dem ABBA-Song "Super Trouper" - dafür hat Annika von wer-weiß-wo-auf-der-Welt

spezielle und als außergewöhnlich schmackhaft angepriesene Mangos besorgt.

Wie groß können die Geschmacks-Unterschiede diverser Mangos wohl sein?

Die Vanille-Soße zum Apfel-Mango-Kuchen wird von Elli als geronnen bemängelt (man sieht es auch): Ich bemängele

hier, vielmehr frage ich,

woher Elli das "J" in der Vanille herbekommen hat? Vanillje!?


Fazit

Katrin möchte lustig sein und berichtet, dass man ihr im Vorfeld von zwei Allergien ihrer Mitstreiter erzählt hat: gegen Walnüsse ... und Katzen. Das hat sie zunächst falsch verstanden, und daher folgt sofort ihr Satz:

"Ich wusste gar nicht, dass man heute noch Katzen isst."

Annika bricht in schallendes Gelächter aus. Leiser lachen die anderen mit.

Ich lache nicht.

Die Punkte für Annika: 9 gibt Katrin, 8 Stefan und je 7 zücken Elli und Lukas.

Das ergibt die Summe von 31 Umdrehungen.

Ob sie mit diesem Ergebnis am Finaltag den ABBA-Song "The Winner takes it all ..." singen kann?

Es steht für uns Zuschauer noch in den Sternen.


Guten Morgen, Gruß Silvia


Montag, 23. Februar 2026

23. Februar 2026 - Über Andrew Mountbatten-Windsor




"Randy Andy"


wurde Andrew Mountbatten-Windsor früher von der weltweiten Presse genannt - was auch seiner Mama, der Queen, sicherlich nicht verborgen geblieben ist.
Er soll ihr Lieblings-Sohn gewesen sein ... und vielleicht ist genau das sein Problem ... bis heute. Eine schützende Hand der unantastbaren Königin, die sich immer tadellos verhalten hat - aber niemanden aus der Außenwelt in ihr Inneres hat gucken lassen, war vielleicht
genau das Pfund, mit dem er gewuchert hat - und von dem er geglaubt hatte, sich regellos alles leisten zu können, ohne je die Konsequenzen tragen zu müssen.
Ein Irrtum!
Am 20. Februar 2026 hat ihn die Polizei zur Vernehmung einkassiert - und seinen jetzigen "armseligen" und vorherigen luxuriösen Wohnort durchsucht.
Es geht um Geheimnisverrat zugunsten Epsteins - und um Amtsmissbrauch aus der gleichen Motivation.
Ein Preis, den er vermutlich zahlen musste, um in Epsteins von ihm geglaubte geheime Clique den King spielen zu dürfen - um sich mal so richtig randy
auszutoben. - Widerlich!
Arrogant soll er sein. Vernarrt in seinen Hofstaat aus Stofftieren soll er sein.
Ich weiß nicht, ob die Queen, wäre sie nicht bereits verstorben, heute sich zutiefst für ihn schämen würde (oder es schon immer befürchtet hätte) ... denn, wenn er
wirklich ihr Lieblingskind war, wird sie durchaus geahnt haben, was durch diese Begünstigung vor ihren anderen Kindern noch viel
schiefer gelaufen ist - als es ohne diese passiert wäre.
Zwar ist er mit einem "silbernen Löffel" im Mund geboren worden, aber seinem Intellekt hat es nichts genutzt. Er soll ja nicht gerade die hellste Kerze im Königreich sein ... nur
die widerwärtig geilste - eben randy.


Guten Tag, Gruß Silvia



Dienstag, 17. Februar 2026

16. bis 20. Februar 2026 - Vox - Das perfekte Dinner - Wiederholungen aus Osnabrück


Vom 16. bis 20. Februar 2026 werden Osnabrücker Dinner aus dem Jahr 2024 wiederholt.

Am 1. Tag, dem 3. Juni 2024, wurde Birgits Dinner ausgestrahlt.

Ihr Menü:

"Satt, aber nicht matt"
Vorspeise: Schwarzwurzel-Schaum-Suppe mit eingelegten Birnen, dazu Croûtons und Parmesanchip
Hauptgang: Skrei-Loin, in Butter gebraten, auf Safran-Zitronen-Sauce und Zucchini-Tagliatelle, dazu Herzoginkartoffeln
Nachtisch: Flambierte Orangenfilets „Acapulco“ an Kokos-Panna-Cotta


Ihrem Auftritt habe ich den Titel

Über den Wolken ...

gegeben.


Hier der Link zu ihrem Dinner-Tag:






Am 2. Tag wurde Ollis Sendung ausgestrahlt.

Sein Menü:

Vorspeise: Erbse / Jakobsmuschel / Speck
Hauptgang: Kalb / Kartoffel / Rosenkohl
Nachtisch: Lavendel / Himbeere / Pistazie


Ihm habe ich den Titel

Der durchschnittliche städtische Mitteleuropäer befindet sich fast immer im Vorstadium der Neurose.
- Kurt Tucholsky (1890 - 1935 (Freitod))

gegeben.

Hier der Link zu meinem damaligen Blog-Beitrag:






Peter hat die Rückennummer 3 in dieser Woche - und legt sich ins Zeug.


Sein Menü:

"Heimatgefühl"
Vorspeise: Pierogi und Nilbarsch auf Beurre blanc und Kräuter-Öl
Hauptgang: Ochsenbäckchen mit Mamas Kartoffelklößchen und Gemüse
Nachtisch: Vulkanausbruch


Seinem Auftritt habe ich den Titel

Heimat entsteht in der Fremde
- Walter Ludin

gegeben.

Hier der Link zu meinem damaligen Blog-Beitrag:






Am 4. Tag bringt Nicole ihre Gäste zum Staunen ... und die Konsequenz daraus ist leicht auszurechnen.


Nicoles Menü:

"Nicis Genusswelten"
Vorspeise: Das Beste aus dem Garten - Rote Bete / Honig / Ziegenkäse / Rucola / Walnuss
Hauptgang: Ein Gedicht der Genießer - Rinderfilet / Kräuterseitling / Sellerie / Kräutercrêpe / Petersilienpüree
Nachtisch: Ein tropisches Vergnügen - Nougat / Kokos / Ananas / Passionsfrucht / Mango


Ihr habe ich den Titel

Auf gepackten Koffern ...

gegeben.


Hier der Link zu meinem damaligen Blog-Beitrag:






Den finalen Abend hat Leon bestritten.


Sein Menü:

"Leons Comfort Food"
Vorspeise: Wildkräuter-Salat frisch und fruchtig mit Entenbruststreifen
Hauptgang: Ochsenbäckchen mit Semmelknödel halb und halb und Karotten-Slices
Nachtisch: Weißbier-Tiramisu


Ihm habe ich den Titel

Das männliche Küken ... Der Youngster ist cool!

gegeben.


Hier der Link zu meinem damaligen Blog-Beitrag:






Mir bleibt, allen Lesern ein schönes Wochenende zu wünschen. Bei uns ist der kleine Frühling ausgebrochen, nachdem es vor 2 Tagen noch geschneit hatte.


Guten Morgen, Gruß Silvia



Freitag, 13. Februar 2026

13. Februar 2026 - Mette Marit und Jeffrey Epstein



Mette-Marit und Jeffrey Epstein
Wenn man eine Tür von außen öffnet - und jemanden verletzt, der dummerweise genau auf der inneren Seite steht ... dann entschuldigt man sich.
Diese Entschuldigung ist ein Pflaster für die kleine Beule am Kopf und wirkt wie ein Trost, obwohl niemand schuldig an diesem Vorfall ist.
Wie ist es jedoch mit Entschuldigungen für Dinge, die man im Vorfeld hätte wissen können oder sie sogar gewusst hat - und die aus einem tiefen, undurchsichtigem Sumpf von Missbrauch und Finanzen kommen?
Das ist im Fall von z. B. Mette Marit Schadensbegrenzung der preiswerten Art - in der Hoffnung, dass einem viele Leute auf den Leim gehen.
Den Sumpf voller Gülle, in den Mette Marit hineingeraten ist ... kann sie nicht entschuldigen ... da nützt keine späte Reue, die nur dem kaputten Image dient, das sie damit reparieren will. Das ist keine akzeptierte Reue
wie sie sie damals kurz vor der Heirat mit Haakon bereit war, vorzugeben, weil sie ein Party-Girl-Leben mit allem Drum und Dran gefeiert hatte.
Hier jedoch hat sie eine Freundschaft mit Jeffrey Epstein gepflegt, und diese ging weit über dessen erste Verurteilung 2008 samt Gefängnisstrafe wegen sexuellem Missbrauchs hinaus.
Im übrigen wurden seine schlimmen Taten bereits in den 1990er-Jahren bei der Polizei und dem FBI zur Anzeige gebracht - von missbrauchten Mädchen.
Was sind Entschuldigungen wert, wenn sie nur dem Zweck dienen und das eigene Image reinwaschen sollen, als
wäre es niemals in einem Abfallhaufen versackt gewesen, der das Säubern per se verhindert, weil der Dreck so tief sitzt, dass man ihn nie mehr abwaschen kann?
Wer ist noch alles in dem Dreck des Finanzmoguls Epstein involviert?
Dieser ganze Epstein-Skandal ist ein einziges Mahnmal dafür, wie Geld und Macht Menschenwürde zertrampeln können:
Verletzliche Jugendliche wurden wie Ware behandelt, während sich ein elitäres Umfeld aus Wegsehern, Mitläufern und Profiteuren hinter Anwälten und PR versteckt hat.



Guten Tag, Gruß Silvia



Dienstag, 10. Februar 2026

9. bis 13. Februar 2026 - Vox - Das perfekte Dinner in Berlin:


Lückenfüller ...
Dinner-Wiederholungen aus dem Jahr 2023

Um - vermutlich - nicht gegen Olympia "Neu-Ware" zu verschleudern, zeigt Vox in den nächsten zwei Wochen

Wiederholungen des Formats: "Das perfekte Dinner".





Es beginnt mit der Berliner Kandidatin Dary,

deren "Dinner" am 17. April 2023

erstausgestrahlt worden ist.


Ihr Menü:

„Berlin Incontra Ischia“
Vorspeise: Vitello tonnato / Rindercarpaccio / Focaccia / Trüffelbutter
Hauptgang: Ischianische Polpetta / Kartoffelpüree / Speckbohnen
Nachtisch: Limoncello Creme / Limoncello Tarte / Limoncello

Mein Titel für Dary:


Mädchen aus Ostberlin
- Udo Lindenberg-Lied


Hier der Link zu meinem damaligen Blog-Beitrag:


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Am 2. Tag hat Reva ihre Kochkenntnisse gezeigt ... oder eher die fehlenden?

Ihr Menü:

 „Eine Ode an den Herbst“
Vorspeise: Herbstliche Bruschetta / Mandeln / Salat vom Feld
Hauptgang: Kohlroulade / Sellerie / Möhre / Schwips
Nachtisch: Tonkabohneneis / Schokolade / Beeren


Ihrer Sendung habe ich den (langen) Titel

"Die Berliner sind unfreundlich und rücksichtslos, ruppig und rechthaberisch- Berlin ist abstoßend, laut, dreckig und grau, Baustellen und verstopfte Straßen, wo man geht und steht – aber mir tun alle Menschen leid, die nicht hier leben können!"
- Anneliese Bödecker

gegeben.

Hier der Link zu meinem damaligen Blog-Beitrag:






Am 3. Tag hat Marion über ihr Leben und ihre Lebensfreude erzählt - und viel Vorbereitetes aus dem Ärmel geschüttelt.


Ihr Menü:

„Irgendwie anders“
Vorspeise: Suppe von kichernden Erbsen / Sumach - Labneh - Gerster
Hauptgang: Lamm im Blätterbett / Fregola Sarda - Salzzitrone - Tahini
Nachtisch: „Mach mal Cheese“ / Labneh - Kumquats - Kardamom


Mein Titel:

Wir können die Zeit nicht aufhalten, indem wir die Uhren verstecken.
© Walter Ludin (*1945)


Hier der Link zu meinem damaligen Blog-Beitrag:






Am 4. Tag geht es sinnbildlich nach Georgien ... das ist dort, wo alles besser ist  ... in Lelas Augen ...


Ihr Menü:

„Gruß aus Georgien“
Vorspeise: Nussiger Gemüsegarten - Auberginen, grüne Bohnen, Rote Bete, Granatapfel, dazu Khachapuri
Hauptgang: Khinkali - Dreierlei: Hack, Kartoffeln, Pilze mit Cremepolenta und Gemüsebeet
Nachtisch: Traubensaft-Tatara-Törtchen mit gerösteten Nüssen


Mein Titel für Lela:

Heimat-Suche am Herd


Hier der Link zu meinem damaligen Blog-Beitrag:







Das traurige Schlusslicht der Woche bildet Steffi. Ob sie sich über diese Wiederholung freut, weiß ich nicht, aber möglich ist alles, wenn jemand ein verzerrtes Selbstbild hat ...


Ihr Essen:


„Deutsch-Vietnamesisch“
Vorspeise: Goi cuon / nem ran / Sup / Nuoc cham dau phong / Nuoc mam dam
Hauptgang: Roulade / Kraut / Omas Klöße
Nachtisch: Trai cay / Kaiserschmarrn / Nuoc sam


Ihrem Auftritt habe ich den Titel

Der eigene Horizont
ist die Schnittstelle zwischen
Wissen und Nicht-Wissen.
- Helga Schäferling (*1957)

gegeben.

Hier der Link zu meinem damaligen Blog-Beitrag:

https://bienenbienchens-un-perfektes-dinner.blogspot.com/2023/04/21-april-2023-vox-das-perfekte-dinner.html?spref=fb&fbclid=IwY2xjawP87olleHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEeaJMtvrIC8ylkjSYApsiGNrlyEWsfnWpR13bZmLiuYbt7vRjd2rAKj4nv2EY_aem_uVKQT2SneYO_KC60OdgwNw


Mir bleibt, allen Lesern ein schönes Wochenende zu wünschen - und den Karnevalisten eine Reihe von tollen Tagen.


Guten Morgen, Gruß Silvia