Dienstag, 26. März 2019

Mein Hunde-Sohn Robin - 46. Teil - Die Jahre vergehen - aus einer Handvoll Welpe ist ein alter Pfundskerl geworden


Die Jahre vergehen -
aus einer Handvoll Welpe ist ein alter Pfundskerl geworden

Der Zeitpunkt, ab wann aus einem erwachsenen ein alter Hund wird, ist sicherlich fließend. Robin ist in 2017 trotz seiner Herzerkrankung noch immer topfit und bereits seit Januar 2017 dreizehn Jahre alt. Er zeigt keinerlei Ermüdungserscheinungen, ist immer von allen Abenteuern hellauf begeistert und der erste an der Tür, wenn es nach draußen geht. Dort gibt er immer noch den Rambo oder den Herzensbrecher, je nach Gelegenheit.

Hugh Hefner, der Playboy schlechthin, stirbt in 2017, ebenso der Komiker Jerry Lewis. Die einen fanden diesen, die anderen jenen besser in ihre Welt passend. Zu welcher Kategorie Klaus Wildbolz gehörte, ist dem Aussehen nach eher einem Playboy ähnlich, sein wirklicher Beruf jedoch war Schauspieler. Auch er starb in diesem Jahr.

Wohin willst du sangen Gestört, aber geil mit Lea. Ich kenne die überhaupt nicht. Aber ich weiß, wohin ich gehen will:

In eine weiterhin unbeschwerte Zukunft mit Robin und natürlich auch Bienchen.

Diese wurde mit zunehmenden Jahren immer munterer und ... irgendwie ... jünger. Schon lange hatte sie sich an unsere ausgedehnten Spaziergänge gewöhnt und sie trippelte nicht mehr nur hinterher wie ein Anhängsel an einem Auto, dessen Besitzer gerade in die Flitterwochen fuhren.

Manchmal gab sie sogar das Tempo vor, denn Robin brauchte schon mal länger für seine Wege, weil er alle wichtigen Nachrichten, die von anderen Hunden hinterlassen worden waren, tief in sich aufsaugen und selbstverständlich beantworten musste. Das machen Hündinnen nicht derart ausgiebig.

Wonder Woman hieß es bekannter Film in 2017, und genau das traf auch auf Bienchen zu. Auch Die Schöne und das Biest wurde in 2017 erstmals gezeigt,

und da vereinte Bienchen sowohl die Schöne als auch das Biest in sich. Schön ist sie sowieso - und zum Biest wurde sie jedesmal, wenn ein fremder Rüde

zu dicht an sie heran kam und an ihr nicht genehmer Stelle schnuppern wollte.


Trotzdem durfte ich nie vergessen, dass nun beide Hunde den älteren Semestern angehörten. Insgesamt wurden wir ein wenig langsamer, aber dafür blieb alles so intensiv wie all die Jahre zuvor. Wir genossen jeden einzelnen Spaziergang, jeden Ausflug ins Wochenende,

und nichts schien unsere Welt erschüttern zu können. Für Notfälle an heißen Sommertagen hatten wir seit einiger Zeit einen rosa Hundebuggy für Bienchen und ebenfalls für sie einen stabileren Körbchenbuggy für einen Urlaubsort,



aber oft musste sie nicht dort hinein. Und wenn, dann nur für eine kurze Zeit. Schnell entwickelten Bienchen und ich eine eigene "Sprache" - in der konnte sie mir verständlich machen, ob sie den Wagen brauchte oder nicht. Meistens wollte sie lieber auf ihren vier Füßen laufen. So manch ein Mensch hätte sicherlich die Bequemlichkeit vorgezogen, komfortabel durch den Wald gefahren zu werden, nichts zu verpassen und sich trotzdem nicht anstrengen zu müssen ...

nicht so Bienchen. Tapfer hielt sie ihr schwaches Herz gerne höchstpersönlich in Schuss.

Das ist übrigens heute in 2019 noch genau so.


Fortsetzung folgt

Copyright (wie alle Blog-Beiträge): Silvia Gehrmann


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