Samstag, 2. März 2019

2. März 2019 - ZDF - Wilsberg: Minus 196 Grad

Foto: S. B.


Wilsberg:
Minus 196 Grad

Damit alle Handlungsstränge am Ende zusammen laufen, wirft Ekki seine Jacke in die Altkleidersammlung, Wilsberg bekommt einen Auftrag, und Alex muss mal wieder in einer neuen Kanzlei anfangen.

Das ist aber noch nicht genug, denn den großen Auftritt hat Overbeck, der plötzlich Vater wird ...  Immerhin war er mal jung und brauchte hin und wieder eine neue Sonnenbrille, und daher findet sich eine Verbindung zwischen ihm

und einem Kinder-Wunsch-Institut.

Dass Wilsbergs neue Klientin schnell ermordet wird, bringt den Privat-Schnüffler auf den Plan und in die Nähe der Klinik für Reproduktions-Medizin.

Es laufen hier und dort brisante Geschäfte in Münster. Doch es ist auch garantiert, dass der Humor nicht zu kurz kommt, obwohl er in diesem Film nur minimal dosiert ist.

Eine Überraschung liefert Overbeck, der sich plötzlich ganz sanft gibt und wie Butter in der Sonne dahin schmilzt. Am Ende möchte man mit ihm ein paar Tränen vergießen, vielleicht in seiner sehr schönen Wohnung, die zumindest ich erstmalig sehe.

Doch zuvor gilt es, einen Mörder zu jagen, bevor dieser noch mehr Unheil in die Münsteraner Welt bringen kann.

Schon beim Lesen des Titels kommt die Sorge auf, dass am Ende jemand die Kälte abbekommt, die eigentlich nur den Blastozysten vorbehalten ist. Ob es so ist, darf jeder gerne selber vor dem Fernseh-Schirm erleben, und ich kann versprechen, dass sich das Ansehen in jeder Hinsicht lohnt.

Man darf einen ansonsten großkotzigen Overbeck ganz klein erleben, Wilsberg ist wie immer und steckt seine Nase überall rein. Ekki läuft zu Rachefeldzügen auf, die am Ende einen Sinn ergeben. Und um Alex mache ich mir langsam Sorgen: Sie hat bereits in so vielen Kanzleien gearbeitet, dass ihr Lebenslauf einem Fortsetzungs-Roman gleicht. Aber sie wird es weiter wuppen und immer dort zur Stelle sein,

wo man ihren Rechtsbeistand braucht oder auch nur einen sinnvollen Übergang zur übrigen Handlung.

Von hier bekommt der Samstagabend-Krimi satte 4 von 5 möglichen Sternen. Mein Lieblingsdarsteller am heutigen Tag ist der Sonnenbrillenträger, gefolgt von Ekki.


Guten Tag, Gruß Silvia

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