Donnerstag, 26. Juni 2014

25. Juni 2014 - Vox - Das perfekte Dinner (Wh) - Mittwoch in Kaptstadt bei Irena

Vorspeise:
Pochierter Spargel mit Parmaschinken, selbstgemachter Hollandaise und gehobelten Parmesanspänen

Hauptspeise:
Sautierter Basilikum-Thunfisch auf leichtem Senf-Kartoffelpüree mit Blattspinat und einer Soja-Vinaigrette

Nachspeise:
Pochierte Birnen in Rotwein und Gewürzen mit Vanillesoße

Survival-Zone

und Sunny hat genau das passende Geschenk für die heutige Gastgeberin, denn "Der Teufel trägt Prada" ist ein Muss für jede Tussi und jeden in einer Survival-Zone Lebenden, auch wenn ich Irena nicht zu den Tussis zählen will. Sunny hingegen hat dieses Buch sicher oft geschenkt bekommen.

Irena lebt in einer Wohngemeinschaft in einer einfach eingerichteten möblierten Wohnung, ganz so, als wäre sie  noch auf der Durchreise. Beruflich leitet sie eine Casting-Agentur, was vielleicht die spätere hohe Punktzahl von ihrer Schadenfreundin Sunny rechtfertigen könnte.

Selbstverständlich reicht niemand an die Verwursterin Sunny mit den Höhenflügen heran, denn diese hat alles selber herrichten lassen!

Dieter ist schon im Vorfeld positiv überrascht, dass eine stöckelschuh-tragende Chika überhaupt kochen kann.

Aber das kann sie nicht wirklich! Der vom Aussterben bedrohte Thunfisch wird Stunden vor dem Servieren schon mal angebraten, um später auch noch die Hitze des Ofens zu spüren: Ein Wunder, dass er noch genießbar ist und einigen sogar schmeckt.

Nur Sunny kann sich nicht verstellen,die Gute, die Ehrliche, denn ihre Augendreher sprechen Bände, fehlen hier und da auch der auf dem Kritiker-Pfad Wandelnden die Worte.

Angestachelt von Dieter springt selbst Carl kurzfristig auf dessen sexistische Schiene. Schreibt Dieter auch Führer durch Rotlichtviertel von Südafrika? Denkbar wäre es.

Am einfachsten ist Irenas Nachtisch: Birne in Rotwein, gekaufte Vanillesoße - fertig!

Die 32 Punkte für die High-Heels einerseits und von Bea andererseits, weil sie langsam gegen Sunny rebelliert - und von Sunny selber auch acht Punkte - ich habe es nicht gedacht.

Akzeptabel sind sie auch nur insofern, dass Sunny nicht mehr gewinnen kann.

Dis'n plesier, Baai Biene

2 Kommentare:

  1. Moin @ zusammen.

    Heute also Irena. Ich bin gespannt ob sie heute eine eigene Meinung hat, oder ob sie auf Anwei-sungen von Sunny wartet.
    Irena wohnt in einer WG, aber Luxus sucht man dort vergebens. Die Wohnung ist möbliert gemietet. So wie es aussah, ist sie nicht der erste Mieter.
    Der Einkauf für 5 Scheiben Parma-Schinken fand in einem SM statt, wo englisch gesprochen wurde. Den Thun kaufte sie in einem anderen SM, gleich hinter den Hemden war die Fischabteilung.
    Bei den Vorbereitungen fiel Irena auch auf, dass in ihrem Menü viel pochiert wird. Nach der Vor-stellung des Menüs erfand Dieter ein neues Küchengerät, eine Pochier-Maschine. – lol -

    Deko: gewollt und nicht gekonnt. Besteck lag falsch, Gläser standen falsch. Aber na ja, für diese Gäste reicht es allemal. Die geistigen Blähungen von Dieter habe ich bewusst weggelassen. Sunny fand die Deko schön.

    Empfang: der Empfang fand im Treppenhaus statt. Sunny brachte u.a. Red Bull mit. Na da war doch ein Hintergedanke dabei. Champus mit Himbeeren ist nichts besonderes, gemäß Sunny. Aber Sunny läuft ja erst warm.

    VS: Spargel blanchieren wäre normal, aber wie pochiert man ihn? Da hat aber jemand etwas falsch gelesen. Warum der Spargel danach in den Ofen musste, nur zum Aufwärmen? Einmal durch die Pfanne mit Butter geschwenkt wäre besser gewesen. Man staune, sie macht die Hollandaise selber. Schade nur, dass sie Plastikzitrone nahm. Parmesan in Scheiben schmeckt nicht. Dieter wurde durch das Servieren gestört. Dann wurde erst mal das Besteck sortiert. Ich muss dem Off-Sprecher Recht geben, Sunny hat gut durchtrainierte Gesichtsmuskeln. Bea ist der festen Meinung, dass man Hollandaise nicht selber macht. Alle haben aufgegessen – lol – es war ja nur für nen hohlen Zahn. Irena meinte es sei gut angekommen. Sunny´s Gesicht machte da eine andere Aussage.

    Es durfte gestöbert werden. Bea und Sunny ergötzten sich an einem Männerkatalog. Diesen Hatte Irena nur, weil sie die Maße zu Werbezwecken brauchte. Aha! Bea konnte Sunny aber nicht überzeugen, denn sie mag lieber Kerle mit Bauch. Ob sie da den Geldgürtel meinte?

    HG: sautiert muss was außergewöhnliches sein, denn Sunny kannte es nicht. Damit der Stress nicht überhandnimmt, nahm Irena zerkleinerten Knoblauch aus dem Glas. Die Marinade für den Thun hat sie aber selber hergestellt.
    Warum sie den Thun aber schon Stunden vorher anbrät und dann später im Ofen warmmacht, weiß sie sicher selber nicht.

    Teil 2

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  2. Teil 2

    Mit sautieren hat das nun gar nichts zu tun. Den Kartoffelbrei hat sie aber mit dem Stampfer ge-macht. Auch hier die Frage, warum schon Stunden vorher. Schade um den schönen Thun, aber er soll gut geschmeckt haben. Den Kartoffelbrei auf dem Blattspinat angerichtet war kein Brüller. Bea wiedersprach Sunny bei der Bewertung. Das gibt Morgen Punktabzug. Dieter stellte fest, dass die GGin sich das schönste Stück Thun rausgesucht hatte und er nur einen Seniorenteller bekam. Eigentlich mag er keinen Thun, aber er erbettelte sich dennoch ein Stück von Irena.



    DS: Vanillesoße im Eimer. Von selbstgemacht stand ja nix im Menü, wie Bea gleich richtig be-merkte. Dass Birnen beim Schälen nachreifen habe ich auch noch nicht gesehen. Hätte sie auch noch das Kerngehäuse entfernt, die Gäste hätten am nächsten Tag wiederkommen müssen. Als Bea meinte, dass die Birnen in Rotwein gekocht werden, kamen von Dieter Bedenken: „Das wäre ja dann Glühwein.“ Dieter ist einfach nur herrlich. Ich glaube ich muss mir mal eins seiner Bücher kaufen. Irena machte es aber genau so, setzte die Birnen in reichlich Rotwein. Aber doch sehr kurz, die Birne war doch noch fast roh. Der Kochtopf hatte auch schon bessere Tage gesehen. Über den Sinn einer Beschichtung hat Irena sicherlich auch noch nie nachgedacht, denn bei dem Topf war sie nur noch Teilweise vorhanden. Nun wurden die Birnen in der Mikrowelle aufgewärmt und angerichtet. Schön ist anders. Sunny erkannte sofort, dass die Vanillesoße nicht selbstgemacht war, denn mit Fertigprodukten kennt sie sich bestimmt bestens aus. Den Männern hat es geschmeckt. Carl empfand es aber eher als ein Wintergericht. Worauf Dieter an Weihnachten dachte. Auch Bea fand die Birne lecker. Natürlich sah das Sunny anders.

    Ich fand, das Kochen ist nicht gerade eine Stärke von Irena. Für mich war das knapp besser als ein Fertiggericht, was es ja auch fast war.

    Bemerkungen von Sex-Bomb-Maschine Dieter über die GGin habe ich weggelassen.
    Erstaunt war ich, dass Sunny als einzige Irena als gute GGin empfand. Carl meinte sogar, sie wäre so etwas wie Gast bei sich selber gewesen. Bea meinte Irena gehe als GGin überhaupt nicht. Als sie dann die 9 zückte und der Off-Sprecher sie darauf ansprach, hat sie das vehement abgestritten. Wo ist Pinocchio wenn man ihn mal braucht.
    Trotz aller Kritik bekam Irena 32 Punkte und ging in Führung.
    Was für eine komische unsympathische Truppe.

    Morgen bei Bea wird es rustikal – herrlich.

    LG rudi

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