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Freitag, 10. August 2018

9. August 2018 - Vox - Das perfekte Dinner - Donnerstag im Schwarzwald (Baden-Baden) bei Adrian

Vorspeise: Keniabohnen, gefüllt mit Altkäse, ummantelt mit Speck in Wasabi-Panade, dazu Maronensoße, grüne Bohnen und Rote Bete
Hauptspeise: Ente mit Granatapfelsoße, Basmati Reis, Safran und Berberitzen und Süßkartoffelpommes
Nachspeise: Erdbeereis mit Erdbeersoße und Karamell-Creme


Uncle Sam
Wants
You!

Samuel möchte seine Mitstreiter im positiven Sinne überraschen, abholen und begeistern - doch zwischen Adrian, Brunhilde, Sina und Claudia herrscht Einigkeit darüber, dass ihm das nicht gelingt. In Anlehnung an den RTL-"Bachelor" überreicht Sam den Damen je eine rote Rose,

aber was man auch macht, man kann verkehrt liegen.

Vielleicht hätte er Adrians "Betty" ebenfalls eine überreichen müssen, vielleicht hätte er sich diesen eventuellen Bestechungs-Versuch besser verkneifen sollen?

Möglicherweise hätte Sam auch einfach nicht an der Küchenschlacht mit einem erfolgreichen 2. Platz teilnehmen - oder im Tatort keinen Kleindarsteller geben sollen. Ein paar andere Formate habe ich vergessen. Doch dass Samuel dieser 2. Platz nicht gereicht hat, ist offensichtlich.

Wie wird es ihm mit dem vermutlich letzten beim "perfekten Dinner" zumute sein?

Samuel ist in Teheran geboren und kam mit etwa 20 Jahren nach Deutschland, weil er zum christlichen Glauben konvertiert ist und sich nun als Heimatvertriebener sieht. Ist das so? Was passiert mit zum Christentum übergetretene Iraner im Iran?

Er ist ein dankbarer und integrierter Deutscher. Um etwas zurückzugeben, kümmert er sich ehrenamtlich als Trainer (Kick-Boxen?) um Kinder und schult sie in Gewalt-Prävention.


Einerseits ist es trotzdem nicht von der Hand zu weisen, dass er heute einen Teil seiner iranischen Mentalität einbringt - und daher zum Beispiel die Rosen-Idee. Ich empfinde ihn als durchaus herzlichen Menschen, der bis gestern lieber zuhörte - und heute auch einmal reden  m u s s.  Er wird geradezu aufgefordert, etwas über sich zu erzählen.

Bereits während der Vorspeise geht Adrians Kinnlade sprichwörtlich runter, und ich kann nicht einordnen, ob es ihm nicht schmeckt -

oder ob ihm völlig andere Dinge nicht schmecken.

Das Menü kann ich selber - außer den Nachtisch - nicht weiter bewerten. Allerdings sieht die Hauptspeise aus, als wären ein paar ihrer Bestandteile nur zufällig und karg auf den Tellern gelandet. Hier ist aber nicht die Küchenschlacht, bei der offenbar nur Probehappen serviert werden ...

Brunhilde ist sicher froh, dass viel Knoblauch verwendet wird und das Essen kalt ist. Gib ihr Gründe zum Runterpunkten, und sie wird dankbar danach greifen. Adrian unterstellt Samuel Schleimerei. Schmal ist der Grat, der hier gegangen wird ...

Insgesamt bekommt Samuel nur 24 Umdrehungen, von denen mir schwindelig wird. Ist das wirklich fair und gerecht?

So unsicher wie selten, was an diesem Abend schief läuft und abgeht,

wünsche ich Samuel viel Erfolg bei seinem Filmprojekt über einen sprechenden Hund.

Hunde sprechen auf jeden Fall nicht hinter seinem Rücken, sondern bellen ihm höchstens ein paar Takte direkt ins Gesicht.


Guten Morgen, Gruß Silvia

1 Kommentar:

  1. Samuel - der letzte Samurei!

    Samuel war in den letzten Tagen der große Schweiger, seine Mitstreiter wurden nicht ausreichend mit persönlichen Informationen versorgt und sind daher mehr als gespannt, auf den heutigen Abend! Der brave Zuschauer vor dem Bildschirm ist eigentlich eher an der Wohnung und maximal am Menü interessiert und vergisst sämtliche persönliche Infos bereits in Sekunden. Genau an diesem Punkt beginnt der Kochabend schwierig zu werden, Samuel versucht sämtliche Lebensgeschichten an seinem Kochabend nachzuerzählen und so nebenher auch noch seine Menüideen zu erklären. Bereits nach fünf Minuten erwische ich mich dabei, dass in den Inhalten kaum noch folgen kann. Ist jetzt die renitente, schwäbische Oma schuld daran, dass Samuel mit einem Schwert vor der Kamera herumfuchtelt? Ach nein, die Dame hat dafür gesorgt, dass die Karamellcreme ein wenig dunkel geworden ist. Der Reis wird orientalisch, dafür die Bohnen eher ein Päckchen aus den Schweizer Alpen!

    Samuel arbeitet und erzählt, erzählt und erklärt und steht auch schon wartend im Garten! Warum jetzt die Gäste nicht wirklich pünktlich sind? Bruni musste noch die Treppenstufen in Baden-Baden zählen und Claudia findet keinen Parkplatz. Bis dahin wirkt die ganze Geschichte schon ein bisschen wirr und verworren! Adrian arbeitet in der Straße in der Samuel wohnt, was sollen uns diese Informationen sagen? Stehen da bald ein paar Treffen in der Mittagspause an?

    Apero: war es ein Hugo?

    Die Aktion mit den Rosen wahrscheinlich charmant gemeint, doch die Wirkung ist ein wenig....

    VS: ein dickes Päckchen Bohnen wird mit Speck und Käse umwickelt, anschließend paniert und im Fett ausgebacken! Dazu ein wenig rote Bete zu Ehren der Montagsgastgeberin und ein paar bunte Fernsehgeschichten zum Unmut von Adrian!
    HG: da liegt ein wenig Ente, dort ein Häufchen Reis und dazwischen die Soße. Pommes erreichen die Maximalzahl "Drei" und sind eine überschaubare Beigabe. Die Gäste sind an handfeste Portionen gewöhnt und wirken etwas nachdenklich.
    Dessert: fleißig fließt das Erdbeereis, dunkel-bitter wirkt die Karamellcreme und gewitterumwölkt schauen die Gäste!

    Bruni macht knoblauchbedingte Rülpserchen, Adrian neidet ein wenig die Fernsehkarriere des Gastgebers und überhaupt, die Gäste wirken hungrig und ungnädig!

    Samuel würde sich den Wochensieg gönnen und sieht dabei ein wenig an der Realität vorbei! Die Gäste gönnen, für den Moment, dem heutigen Koch den letzten Platz!

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