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Freitag, 8. Juni 2018

7. Juni 2018 - Vox - Das perfekte Dinner - Donnerstag in Osnabrück bei Dörte

Vorspeise: Zanderfilet an Salat
Hauptspeise: Rinderfilet an Rotweinschalotten mit Kartoffeln und Speckbohnen
Nachspeise: Eierlikör-Parfait mit Himbeersoße und einem knusprigen Apfeltraum


Donnerwetter und Potzblitz

Nachdem die Hitze am Tage recht unanständig high war und auf alles Angenehme und Gesunde einfach verzichtet hat,

entlädt sich hier der ganze Kladderadatsch genau in dem Moment, in dem Dörtes Dinner anfängt,

in einem starken Gewitter:

Die Selbst-Disziplin der Natur auf eigene Unverschämtheiten.

Da wird selbst meine Satelliten-Schüssel sauer und versagt den durchgehenden Dienst.

Ergo: Ich kann die Sendung nur mit Unterbrechungen sehen.

Meint die Schüssel es nun gut mit mir - oder ist sie nur böse auf Dörte?


Die Zeitreisende

Dörte scheint in einer fernen Zeit zu leben, die sie mal kurz verlassen hat, um in der Jetzt-Zeit - und hier sogar in einer Fernseh-Sendung - anzukommen. In ihrem Leben gibt es keine "ausländische" Küche, und ihren Mann umsorgt sie als könne er nicht bis drei zählen.

Bis vor kurzem hat sie ihm sogar noch seine Brille geputzt - für den guten Durchblick und Überblick, und damit er seine Dörte nicht aus den Augen verliert.

Selber nennt er sich folglich "faule Socke".

Gar nicht faul ist Thomas mit dem Mund vorneweg: "Im Dorf dürfen nur die Rosen Farbe haben", ist einer seiner sinnlosen Sprüche, denn Dörte lebt in Ibbenbüren - was sicherlich der Weltstadt Osnabrück nicht das Wasser reichen kann.

Die heutige Location gefällt ihm auch nicht. Dafür liefert er mir eine dreifache Version meiner eigenen Intoleranz: Drei Ringe an seinen Fingern - einfach unschön an einem Kerl. Gefällt mir nicht.

Dörte selber hingegen ist aufgedreht wie dieses HB-Männchen aus jener fernen Zeit ... sie transportiert sich selber als solches in die heutige Zeit und diesen Abend. Dabei hat sie jede Menge Spaß und Freude und

gibt heute nicht das biedere Gänseblümchen, sondern die stolze Rose.

Ihre größte Referenz an die Zeit: Sie gart Gemüse nicht mehr tot, so wie man es früher gemacht hat.

Ihr größtes Zugeständnis:

Sie weiß um ihre Intoleranzen.

Erkenntnis allein hilft jedoch selten, man muss auch etwas tun, um die Einsicht umzusetzen.

Das erledigt Zeljko an ihrer Stelle in seinem umfassenden Pro-Dörte-Plädoyer.


Fazit

Dörte geht mit 33 Punkten in die bisherige Führungs-Position. Einen eventuellen Gewinn will sie spenden. Das hat sie bereits am Montag erklärt - wofür, ist mir bislang nicht bekannt.

Das werden wir vermutlich am finalen Abend bei Zeljko erfahren, denn sein Dinner hat

wenig Gewinner-Potenzial - und Dörte darf schließlich auch wieder mit-werten, mit-mosern und ihren Vorurteilen freien Auslauf gewähren.


Guten Morgen, Gruß Silvia


1 Kommentar:

  1. es gibt so Kochabende da mag ich gar nix weiter darüber schreiben.......das Dinner selbst wird kaum in Erinnerung bleiben, die VS mit Fisch und was Grünem, der Hauptgang, mit den millionsten Speckböhnchen und der Abgang im Halbgefrorenen....was bleibt (und das wurde ja bereits geschrieben) ist eine Gastgeberin, die ohne Not, einen sehr großen und offenen Einblick in ihr Leben gegeben hat - die Schwester (die Verpixelte) war da klüger!

    Ist es jetzt die wirkliche Weltanschauung von Dörte, hat sie sich diesen Kokon selbst gehäkelt, egal - sie muss sich darinnen wohlfühlen und ob dieses Wohlbefinden durch den Dinner wirklich verstärkt wurde?

    Was mich wirklich interessieren würde, wer/was/wie hat Dörte dazu animiert in einer Fernsehshow auftreten zu wollen?

    Und damit schließe ich meine tiefgründigen Betrachtungen und verschließe die Akte "Dorothe"!

    PS. ein Satz muss sein, ich bin mir nicht wirklich sicher, ob mich jetzt das Leben hinter Klickern mehr beunruhigt oder der Versuch immer und ständig der außenstehende, unverstandene Regenbogen sein zu müssen! Der Letzte von neun Kindern hat es halt auch nicht leicht im Leben!

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