Freitag, 2. März 2018

2. März 2018 - Die gefährlichsten Waffen sind die Menschen kleinen Kalibers - Wieslaw Brudzinski


Die gefährlichsten Waffen
sind die Menschen kleinen Kalibers - Wieslaw Brudzinski

Mitglieder einer "Glaubensgemeinschaft" in Pennsylvania - sie stehen der Moon-Sekte nahe - haben mitten in einer erneuten Debatte um die Waffengesetze in den USA eine für sie passende Antwort darauf:

Die Priester dieser seltsamen und vermutlich gar nicht so selten besuchten Meute segnen die Waffen ihrer Gläubigen. Hunderte erschienen auch mit einem Gewehr des Typs AR 15 -

solch eines wurde kürzlich beim Schul-Massaker in Florida genutzt und forderte 17 Todesopfer -

um diese segnen zu lassen.

Zudem trugen die Besucher dieser, sicher nicht im Sinne "Gottes", Veranstaltung Kronen, die mit Munitionspatronen verziert waren. Geschmückt für den Teufel, könnte man sagen. Oder auch: Die Attribute der Unbelehrbaren.

Mit Gott - ob es ihn gibt oder nicht, so steht immerhin ein guter Gedanke hinter einem Glauben an ihn - hat das natürlich nicht mal am Rande etwas zu tun.

Vielmehr ist es, als würden diese seltsamen Gläubigen ihrem Land einen Ring durch die Nase ziehen,

denn der Amerikaner im Allgemeinen lässt sich doch das Ballern nicht verbieten!

Wie müssen sich die Angehörigen der Opfer des Schul-Amoklaufs fühlen, wenn sie darüber lesen und diese

irrsinnig unsinnigen Leute mit ihren seltsamen Verkleidungen und echten Waffen sehen?

Wie müssen sich insgesamt viele (auch geläuterte) Amerikaner fühlen, die bereits Opfer einer allgegenwärtigen Waffengewalt geworden sind?

Zum Glück ist dieses perverse Treiben in der Katholischen Kirche nach dem 2. Weltkrieg mit den Reformen des 2. Vatikanischen Konzils endlich abgeschafft worden.

Zwar spät, aber man sagt ja: Besser spät als nie!

Die allgemein erlaubte Bewaffnung der Zivilbevölkerung ist eine Sache, die auch in Präsident Trumps Sinn ist. Sehr gefährlich für einen Präsidenten der USA, der so unbeliebt ist -

aber der immer noch mehr den Blick auf die Waffen-Lobby hält und seinen Leibwächtern einfach mal vertraut.

Gelegenheit macht Diebe, sagt ein Sprichwort ...

Und wer eine Waffe besitzen darf als wäre es das Selbstverständlichste überhaupt, der ballert auch gelegentlich leichter drauf los als einer,

der sich auf kontrollierten oder umständlichen Wegen erst in den Besitz einer solchen bringen muss, falls er Böses im Sinn hat.

Gläubige und deren Priester, die sich Tötungsmaterial segnen lassen oder segnen - der Wahnsinn!

Doch eines ist gewiss: Der Segen ist nichtig, weil hoch unmoralisch.


Guten Tag, Gruß Silvia




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