Sonntag, 27. März 2016

DVD-Kritik - Das Haus am Meer


Darsteller:

Kevin Kline
Kristen Scott Thomas
Hayden Christensen
Jena Malone
Entstehungsjahr: 2001

Das Haus am Meer

George Monroe steht vor dem Ergebnis seines menschlich wenig erfolgreichen Lebens.  Von seiner Firma gekündigt, schlägt er dort alles kurz und klein.

Zuvor hat er in seiner mittlerweile von ihm geschiedenen Familie alles zerstört. Seine Frau Robin hat ihn schon vor langer Zeit verlassen und eine neue Familie gegründet. Sohn Sam, ein wahres Früchtchen und keine Freude für Vater oder Mutter oder Stiefvater - ist seit langem auf der Strecke geblieben.

Dann erhält Sam die tödliche Diagnose einer Krebs-Erkrankung.

Und er entsinnt sich seiner väterlichen Pflichten.

Er zwingt den Junior zum gemeinsamen Hausbau.

Georges letztes Projekt ist das, was er schon immer tun wollte: Ein Haus bauen.

In Wahrheit will er endlich die Liebe seines Sohnes gewinnen.

Und gewinnt am Ende gar die Liebe seiner Ex-Ehefrau zurück.

Mehr wird hier nicht über den von hier mit vier von fünf möglichen Sternen bewerteten Film verraten.

Man könnte zu der Einsicht kommen, dass mit Liebe und absoluter Konsequenz alles wieder gut wird, was ohne die Bedrohung einer tödlichen Krankheit noch unmöglich war. Am Ende zeigen sich all die Fehler, die jemand in seinem Leben begangen hat - und wie er versucht, diese auszugleichen.

Das alles ist keine neue Erkenntnis: Eine schlimme Krankheit zeigt den Menschen gerne an, an welcher Position sie wirklich stehen - und warum die vorherigen Aspekte nicht die richtigen waren.

Wo Liebe oder Zuneigung nerven , sind sie noch nicht - vom Schicksal bestimmt -  in Trauer übergegangen.

Nicht selten kommt es vor, dass man genau das oder denjenigen oder diese am meisten hasst, die man eigentlich über alles liebt.

Guten Tag, Gruß Biene

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