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Sonntag, 13. Mai 2018

13. Mai 2018 - Muttertag ... Erinnerungen an meine Mutter

Muttertag

Denk ich an meine Mutter, glaube ich, dass ich genau die Mutter hatte, die ich gebraucht habe: Keine, die mich an die erste Stelle gerückt hat, denn dieser Platz

war von meinem Bruder besetzt.

Als er plötzlich und unerwartet bei einem Hotelbrand starb, wurde der Abstand von ihr zu mir noch ein bisschen größer,

hat sich irgendwann für ein paar Jahre bis auf die kürzeste Distanz verringert,

um dann - einfach so - wieder da zu sein.

Manchmal dachte ich: Eine fremde Frau hat mein Vater sich da ins Haus geholt - damit sie meine Mutter werden konnte.

Und heute denke ich oft an seine unglaublich große Liebe zu ihr,

und ich sage mir:

Wenn er sie lieben konnte, muss ich das auch können.

So ist es: Ich liebe sie.

Sie hat sich um mich gekümmert und sich gesorgt, sie hat meine Hand gehalten -

so wie ich kurz vor ihrem Tod die ihre gehalten habe.

Dass sie meinen Bruder mehr geliebt hat als mich, spielte für mich als Kind schon keine wirkliche Rolle, warum also sollte es überhaupt und irgendwann eine spielen. Leider war es jedoch eine Weile so, wenn auch nur eine kurze.

6 Jahre vor ihrem Tod gab es wieder ein Wesen in ihrem Leben, das mir den Rang ablief:

Die Malteser-Hündin Bienchen. Sie sieht genau so aus wie ihr Malteser Pünktchen, den sie in ihrer Kindheit hatte ...

Und als sie mir einen Monat vor ihrem Tod eben dieses süße Wesen anvertraute, weil Bienchen es ihrer Meinung nach bei mir gut haben würde ...

wusste ich auch ohne, dass sie es sagte: Sie liebte mich.

Vielleicht sogar stärker als ich es gedacht habe. Wer weiß das schon so genau?

Bienchen ist nun über vierzehneinhalb Jahre alt ... und ... der Himmel kann warten ...

Allen Müttern einen schönen Muttertag und überhaupt soll ihnen an jedem Tag die Sonne scheinen.


Guten Morgen, Gruß Silvia


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