Samstag, 25. Juli 2026

25. Juli 2026 - Wilsberg könnte endlich eine Geldquelle auftun - oder die Geldquelle ihn ...



Foto: S. B.


Wilsberg könnte endlich eine Geldquelle auftun - oder die Geldquelle ihn ...

Der ewig und nicht nur am Ende eines Monats, sondern permanent klamme Wilsberg, dessen Konto-Stand selbst seinem Bankangestellten Tränen in die Augen treibt, könnte sich und den Banker bald etwas froher werden lassen.

Wilsberg hat kein eigenes Auto und besitzt kein Handy. Nebenberuflich ist er als Detektiv tätig, der für seine Klienten meist pro bono tätig wird,

denn so kennt er es noch aus seiner Tätigkeit als Jurist. Diese Zeiten sind vorbei, denn seine Zulassung hat er längst verloren.

Ohne die Gutmütigkeit seiner Freunde und seinem Naturell, gemütlich-skrupellos diese bis zum Anschlag auszunutzen, würde er mitsamt

seiner antiquarischen Bücher längst unter einer Brücke auf Kunden warten, die nie kommen werden.

Mit Computern kennt Wilsberg sich natürlich auch nicht aus, so dass er sich nicht im Online-Handel herumtreibt. Dem jedoch kann Ekki schnell Abhilfe leisten, damit der Geldregen rauschen kann. 

Denn dann könnte etwas Unvorhergesehenes auf ihn zukommen, weil es neue solvente Interessenten für

alte Schinken gibt.


Immer in den Nächten

werden derzeit große Kontingente an antiquarischen Büchern gekauft. Manche Antiquariate sind bereits leergekauft, so dass

Wilsberg durchaus eine Chance hat, an dem auf den ersten Blick ungewöhnlichen Hype zu partizipieren:

KI-Hersteller kaufen massenweise Bücher, um ihre "Geschöpfe" mit deren Inhalten zu

trainieren.

Alle frei verfügbaren Texte im Netz gelten als ausgeschöpft, was diese Bestellungen in Antiquariaten erklärt.

Gefragt sind längst vergriffene, alte Sachbücher - aber auch alte Kochbücher oder Biografien, die jahrelang in den Regalen nur Staub und Zeit angesetzt haben - und nie digitalisiert worden sind.


Unverzüglich nach den Bestellungen erfolgen die Zahlungen, die Bücher müssen verschickt werden.


Wenn dieses kleine Wunder auch Wilsberg treffen sollte, hat er endlich keine Zeit mehr, Kommissarin Anna Springer ins Handwerk zu pfuschen,

denn er wird damit mehr als damit beschäftigt sein, die Bücher postfertig zu machen.

Allerdings wäre es möglich, dass Wilsberg sich bei einer Massenbestellung seiner alten Bücher durchaus fragen könnte, was wirklich mit seinen Büchern geschieht -

und sich in seinen bislang größten Kriminalfall hineinstürzen.

Wer weiß? 


Der Bücher-Ankauf ist real - die Sache mit Wilsberg zu verknüpfen, entspringt meiner Phantasie 


Guten Tag, Gruß Silvia



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