"Hofrundgang"
Vorspeise: Auf‘m Weiher - Ente / Knoblauch / Meerrettich
Hauptgang: Auf da Woad - Rund und Wirsing / Kartoffel / Wurzelgemüse
Nachtisch: Im Woid - Quitte / weiße Schokolade / Nussmix
Vorspeise: Auf‘m Weiher - Ente / Knoblauch / Meerrettich
Hauptgang: Auf da Woad - Rund und Wirsing / Kartoffel / Wurzelgemüse
Nachtisch: Im Woid - Quitte / weiße Schokolade / Nussmix
Ein Teil von Alfred ...
Lena lässt die schottischen Hochlandrinder auf ihrem Weg zur Weide an sich vorbeiziehen und bekommt von einem dieser wunderschönen Tiere einen dicken Kuss auf die Wange. Das sieht so zärtlich aus, wie die beiden Kälbchen dieser Gattung auf meinem obigen Foto untereinander sind, "geschossen" in Schottland.
Alfred ist nicht mehr unter ihnen.
Ein Teil von Alfred ist heute ein Bestandteil auf den Hauptgangtellern.
Die 29jährige Lena lebt mit ihren Eltern und ihrem Kind auf einem Selbstversorgerhof. Die gelernte Tierarzthelferin ist beruflich halbtags als landwirtschaftliche Helferin auf einem Milchhof tätig.
Ich kann mich nicht in das Gemüt einer Bäuerin, wenn es sich bei ihrem auch nur um einen Selbstversorgerhof handelt, einfinden. Sie liebt die Tiere, bezeichnet sie als Familienmitglieder,
aber schreckt auch nicht davor zurück, die Tiere selber mit Hilfe ihres Vaters zu schlachten.
Natürlich ist ein Schlachten Vorort stressfreier als ein Transport in einen Schlachthof und das dortige Töten.
Aber wie ist es, wenn man das "Familienmitglied" Rind zur Schlachtbank führt, in seine riesigen Augen sieht, um es dann zu betäuben und zu töten?
Das übersteigt eindeutig meine Vorstellungskraft. Aber vorstellen kann ich mir, dass der Weide-Kumpel den anderen Tieren fehlt ...
Nach welchen Kriterien ein Tier für die Schlachtung ausgesucht wird, erzählt sie nicht. Spielt deren Alter eine Rolle oder nach welchem System sonst geht sie vor?
Die vier Gäste dürfen die Kühe vor ihrem Essen streicheln, mit Äpfeln füttern und ihr freundliches Wesen erleben.
Ich fühle mich an dieser Stelle leicht überfordert ... aber das ist meine persönliche Befindlichkeit, mit der ich nie an solch einem Abend teilnehmen könnte.
Das Essen
Neben Alfred, der nun zu Hackfleisch in Wirsing wird
hat sie auch eine Ente für die Vorspeise geschlachtet. Deren Name wird nicht verraten, und vielleicht hatte sie auch keinen.
Sie macht sich viel Mühe bei der Essenszubereitung mit einem ansehnlichen Ergebnis, aber ich sitze hier und möchte, dass diese Stunde schnell vorbeigeht.
Fazit
Man redet sich natürlich alles schön und unterstellt den Tieren, dass sie ein gutes Leben gehabt haben. Ich weiß allerdings zu wenig über z. B. Rinder und deren natürlichen Bedürfnissen und dem, was die Tiere selber als tolles Leben bezeichnen würden, wenn sie es denn könnten.
Die Punkte für Lena: je 8 geben Michael, Kerstin, Philipp und Gudrun.
Das sind insgesamt 32 Zähler.
Ich schalte schnell zu "Barnaby - Ganz in Rot" um, auch, um diese Dinner-Ausgabe schnell zu vergessen, bevor ich morgens beim Schreiben wieder daran erinnert werde.
Doch Pustekuchen: die Köchin eines Herrenhauses sitzt im Garten, auf ihrem Schoß ein Kaninchen. Sie streichelt das Tier sehr liebevoll - und dann knackt es laut, denn
sie bricht ihm plötzlich das Genick. "Das ist das Abendessen", erklärt sie Barnaby, der diese Szene beobachtet.
Sofort ist die Erinnerung an die Dinner-Sendung wieder präsent ... und während Barnaby immerhin ein Krimi ist, ist dies eine Unterhaltungs-Sendung.
Guten Morgen, Gruß Silvia
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