Es war so schön,
dass es manchmal schmerzt, daran zurückzudenken: nach einem langen Spaziergang mit Robin in einem Cafe zu sitzen, die Sonne auf sich strahlen zu lassen, als hätte sie heute nichts Besseres vor.
Es war so schön, ein Kind zu sein und sorglos penetrant reagieren zu dürfen, ohne zurechtgewiesen zu werden.
Es war so schön, im großen Garten meiner Familie Gänseblümchen zu pflücken, um zu lernen, wie man aus
ihnen eine Haar-Krone zaubert. Plötzlich war ich die Prinzessin von Dortmund-Schüren.
Es war so schön, mit meinem Onkel Franz, dem Bruder meines Vaters, in Dortmund-Aplerbeck über den Markt zu schlendern
und mit Kirschen geschmückt zu werden, die dann um meine Ohrmuscheln baumelten als seien sie kostbarer als Diamanten.
Es war so schön, mit den Füßen aufzustapfen, um damit lediglich zu beweisen, dass ich es konnte - und alle
Erwachsenen stramm standen. Vielleicht nur, um ihre Ruhe zu haben.
Es war allerdings am Schönsten, als ich erfahren habe, dass die Welt sich nicht nur um mich dreht,
auch, wenn man mich lange in diesem Glauben gelassen hat.

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