Vorspeise: Caponata an Focaccia mit Pesto tricolore
Hauptgang: Carbonara mit Zucchini und Tomate
Nachtisch: Kalte Pistazie trifft warmes Brioche
"Die Berliner sind unfreundlich und rücksichtslos, ruppig und rechthaberisch- Berlin ist abstoßend, laut, dreckig und grau, Baustellen und verstopfte Straßen, wo man geht und steht – aber mir tun alle Menschen leid, die nicht hier leben können!"
- Anneliese Bödecker
- Anneliese Bödecker
Damit zumindest meine Überschrift "in der Familie" bleibt, benutze ich heute für Dustin genau die, die ich im April 2023
für seine Frau Reva genommen habe. Immerhin hat sie die damalige Berlin-Chose in einer klassischen Runde (mit vorwiegend Fleisch-Konsumenten) mit 37 Punkten und einem veganen Menü gewonnen.
Inzwischen leben sie und ihr Mann Dustin nicht mehr vegan, vielleicht auch nicht mehr rein vegetarisch ... doch heute heißt es zum Abschluss dieser Nachhaltigkeits-Veranstaltung noch einmal: auf die Teller gelangt nur, was vegan ist und kein Tierleid erzeugt hat.
Dustin ist als Kind vegetarisch lebender Eltern in den 1990er Jahren groß geworden, heute 34 Jahre alt und aktuell in Elternzeit, denn 2024 wurde sein Sohn geboren. Inzwischen ist er auf der Suche nach einem neuen Wirkungskreis und war zuvor im Personalwesen tätig.
Seine Frau Reva ist zur Drehzeit in einer Fortbildungsmaßnahme, so dass sie ihm nicht in der Küche behilflich sein kann - beider Freundin Laura übernimmt Schnibbelarbeiten,
und ich versuche, ihnen so gut wie möglich zu folgen: es ist nicht so langweilig wie am vergangenen Montag bei Lina, aber wirklich interessant will es
(für mich) einfach auch heute nicht werden.
Das Menü
Reine Inhaltsangaben von dem auf dem Bildschirm geschehenen Dingen ... liegen mir ohnehin nicht, weil es einfach die Langeweile nur noch steigern könnte,
und genau die versuche ich mit meinen Blog-Beiträgen ein wenig abzumildern. Wenn schon die Vorgaben nicht stimmen, so muss ich mir halt etwas einfallen lassen ... das gelingt mal mehr, mal weniger gut.
Meine Leser sehen im allgemeinen schließlich diese Sendung - und wissen, was gekocht worden ist und wie es schmecken könnte,
und wir alle wissen, dass wir auf die Urteile von Gästen der Kandidaten nicht immer zählen können ...
Fazit
Es ist eine gute Entscheidung von Vox gewesen, an dieser rein veganen Veranstaltung ... nur eine einzige wirklich vegan lebende Person (Lina) teilnehmen zu lassen. Den Sinn dahinter habe ich erst nach und nach erkannt, denn genau damit klammert der Sender
das Dogmatische aus, das vielen Veganern eigen ist und forciert die Toleranz. - Hoffentlich auch bei Lina, denn sie neigt schon dazu, ihre Lebensweise als allgemeingültig anzusehen. Womöglich halten sich viele Veganer ohnehin für die "besseren Menschen" ...
Mir geht es da wie
Nico, der bekennt, dass er das vegane Leben ziemlich gut findet - aber zu schwach sei, es konsequent durchzuziehen.
Im Fazit ist Nico, der Architekt, mein Lieblings-Kandidat der Woche ... obwohl sein Dinner-Abend genau so uninteressant gewesen ist wie andere ... aber er trägt
sein Herz auf der Zunge, ist für alles offen und hat meistens nur Lob zu vergeben. Und selbst, wenn meiner Vorliebe für Architekten die
Logik fehlt: es ist so: ich mag Architekten, und einen mochte ich einst im Besonderen. Er war ein völlig anderer Typ als Nico und hat auch anderes gebaut ... aber am Ende musste ich trotzdem an Reinhold denken,
obwohl ich Nico wirklich als einen guten Typen ansehe.
Die Punkte für Dustin: je 8 geben Stephen, Marie und Nico, 10 gibt Lina.
Das ergibt die Summe von 34 Zählern, die allerdings nicht an die
jeweils 37 Umdrehungen von Marie und Stephen heranreichen, die sich gemeinsam auf dem Siegertreppchen tummeln.
Mir bleibt, allen Lesern ein schönes Wochenende zu wünschen. Wir erwarten heute bei durchgehender Bewölkung bis zu 16 Grad. Da wird es gleich in unserem Wald noch schön dunkel sein ...
Guten Morgen, Gruß Silvia

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