Samstag, 10. Januar 2026

9. Dezember 2026 - Vox - Das perfekte Dinner - Freitag in Hannover bei Sascha



"Aus Schwaben in die Welt"

Vorspeise: „Einmal schnell durch‘s Schwobaland“ Herrgottsbscheißerle auf Alblinsengemüse / Schwaben-Sushi / Grombierasalad
Hauptgang: „Da geht dem Schwoba des Herz auf“ Schwäbischer Roschdbrohda / Serviettenknödel / Sößle / Riable
Nachtisch: „Zum Abschluss die Kehrwoch‘ auf dem Teller“ Träubleskucha / Rotweineis / Pitzauf auf Zwetschga


Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ... oder ... Aller Anfang ist schwer
- Geflügelte Wörter

Von der ersten Wochen-Ausgabe des Jahres 2026 hat der eine oder die andere sich vielleicht wirklich einen kleinen "Zauber" erhofft, besonders, was die Kulinarik betrifft - aber da hätte der Sender eine andere Kandidaten-Auswahl treffen müssen.

So jedenfalls trifft es eher, dass aller Anfang schwer ist.

Zwar gab es lediglich zwei Wochen keine Sendungen dieser Reihe - aber durch die vielen Feiertage und darauffolgenden Wochenenden hat es sich viel länger angefühlt. Man war entwöhnt vom voxschen Dinner, und um sich als Zuschauer und Zuschauerin

wieder neu orientieren zu können, sich sozusagen vielleicht sogar neu in das Format zu "verlieben"  - war diese Hannover-Woche die falsche Wahl.

Eher fühlte sie sich an wie ein tagelanger Kater nach zu vielen Feiertagen.

Heute kocht der 48jährige Sascha, der strategischer Verkaufs-Manager ist, der aus dem Schwabenland stammt - mit seiner Mama als Schnibbelhilfe.



Das Menü

ist schwäbisch und stellt die Kandidaten, auch Gäste genannt, vor einige Rätsel: wer gerne kocht, sollte zumindest die

Herrgottsbescheißerchen kennen: während den Fastenzeiten wurde Fleisch in Nudelteig versteckt, damit der "Liebe Gott" das nicht sieht.

Dazu gesellt sich in den schwäbischen Tapas ein Kartoffelsalat, der natürlich  n i c h t   mit Mayonnaise zubereitet ist, denn diese Zubereitungsart hat Sascha bei seiner "Übersiedlung" von Schwaben nach Hannover einen herben Schlag versetzt. Frank

hingegen gefällt alles andere an den "Tapas", nur nicht der Kartoffel-Salat. Kann ich verstehen, denn manchmal liebt auch eine "Bäuerin", die keine ist,  nur das, was sie kennt.

Nicht immer natürlich.

Der Hauptgang wird sowohl kritisiert als auch gleichzeitig von z. B. Frank gelobt: es sei kein Braten, aber gefällt und schmeckt ihm trotzdem. Natürlich ist der Zwiebelrostbraten  k e i n   Schmorgericht. Könnte man wissen ...

Kira schiebt sich die Speisen nicht einfach und simpel in den Mund, sondern greift sie zuerst mit den Zähnen, um sie dann von dort aus weiterzuleiten. Ich mag ihr gar nicht dabei zusehen.

Sie weiß ganz genau, wie alles schmecken sollte und macht nur bei ihren eigenen Koch-Ergebnissen enorme Abstriche, denn die waren am vergangenen Montag eher dürftig.


Fazit

Braucht es für die "Kehrwoche" eine Übersetzung? Eher nicht, obwohl dieser Begriff über kurz oder lang aussterben wird.

Hier bedeutet er auch, dass die Gäste gegessen, getrunken und sich hoffentlich wohlgefühlt haben, aber jetzt nach Hause gehen können.

Jeder Teilnehmer - okay, fast jeder - an dieser Sendereihe gibt sich Mühe, das Publikum entweder zu unterhalten oder besonders gut zu kochen. Nach Möglichkeit sogar beides. 

In dieser Woche war es eher mau mit meiner Freude an den Teilnehmern: 

Obwohl Adib stets freundlich und lobend für alles Gekochte war.

Kira sich eingebracht hat. Meistens mit der Kritikfahne in der Vorderhand.

Andreas sich bemüht hat, uns zur Schatzsuche auf die Seychellen zu schicken.

Frank hat mir persönlich am besten gefallen, und das nicht nur wegen seiner Kochergebnisse, sondern besonders seinen Kommentaren. Die kamen

mit Schmackes.

Die Punkte für Sascha: 9 gibt Adib, je 8 Frank und Kira, 7 Andreas.

Vermutlich ist an der permanent gegebenen 7 von Frank allein Vox schuldig, denn die haben ihm einfach keine anderen Bewertungs-Tafeln in die Hand gedrückt, denn

zumindest von den 7ern für Frank und Adib ist eine definitiv zu wenig und die andere zu viel.

Doch einerseits ist die 7 keine schlechte Bewertung und andererseits ist sie ein Urteil, das lieb gemeint aussieht, obwohl man darauf hofft, dass andere ebenso oder noch schlechter bewerten.

Vermutlich spielt er auch Lotto nach einem System - anstatt sich endlich auf die

Suche nach dem Milliarden-Schatz auf den Seychellen zu machen.

Doch: es gewinnt Frank. Zum Glück!

Mir bleibt, allen ein schönes Wochenende zu wünschen. Wir erwarten heute neuen Schneefall (es schneit bereits) und bis zu 5 Grad minus.



Guten Morgen, Gruß Silvia



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