Freitag, 5. Juni 2026

5. Juni 2026 - Jan Josef Liefers und die Ketamin-Therapie




Jan Josef Liefers und die Ketamin-Therapie


Beinahe gewinnt man den Eindruck, dass der Schauspieler und seine prominente Rolle des Professor Boerne sich ebenso wenig voneinander

unterscheiden wie die der Königin aus Schneewittchen und ihr weissagender Spiegel, der stets darauf bedacht bleibt, sie zu umschmeicheln und ihr nach dem Sinn zu

reden - bis die Frage nach der Schönsten im Land heikel geworden ist.

Ein Mann mit narzisstischen Charaktereigenschaften  sei Jan Josef - laut seiner Ehefrau und Freunden.

Überwältigt von seinem Erfolg als Boerne fährt er vermutlich auf völlig eigenen Gleisen durch einen selbstgefälligen Kosmos, in dem alle Welt stillsteht und huldigend die Häupter senkt, denn bevor man Ähnliches je wiedersehen wird, können Dezennien vergehen ...

Was macht großer Erfolg aus manchen Menschen, während andere sich nur freuen, anstatt in höheren Sphären Platz zu nehmen?

Was macht es mit einem Narzissten, den die engsten Menschen auf seinen Charakter hinweisen?

Normalerweise? Nichts!

Und hier wird es genau so heikel wie bei der mörderischen Märchenkönigin.

Ist sein großer Erfolg eine Folge des überbordendes Egos? 

Ich rühre in meinen Erfahrungen herum wie andere in der Küchenpsychologie und komme zu keinem Ergebnis. Profis sind gefragt - 

aber genau so einen hat Jan Josef Liefers an sein Innerstes herangelassen, obwohl dieser wohl auch nicht nur mit Worten erklären, aufklären und ein wenig heilen konnte,

sondern zu Ketamin gegriffen hat.

Mit Ketamin kann man todkranke Pferde einschläfern ... aber kann das Zeug aus einem seiner Paraderolle ähnlichen Prof. Boerne einen besseren Jan Josef Liefers machen?

Natürlich ist die Welt voller Sonderlinge, und wenn man sie schon nicht auf den Straßen erwartet, dann gewiss im Fernseher. Dort tollen manche so schön vor sich hin, als wären sie der Nabel der Welt ...

und wie sie in Wirklichkeit ticken, kann man nicht einmal erahnen. Selbst von den liebreizenden Figuren einer Rosamunde-Verfilmung, die keine tieferen Abgründe zeigen als die,

dass sie so gutmütig sind, dass es wehtut - weiß man natürlich gar nicht, wie sie privat ticken.


Ketamin-Therapie

... hört sich eigentlich an, als würde man Pferde unheimlich gern mögen, möchte aber niemals ein Pferd sein.

Und der Narzisst will erst recht kein Pferd sein, über das andere entscheiden ... er will lieber andere in seinen Bann ziehen, um sich dann über sie erhaben zu fühlen.

Ist Jan Josef nun ein Narzisst - oder findet er diese Bezeichnung einfach nur schick und absolut zeitgemäß?

Kann man durch eine finanziell tragende Narzissten-Rolle selber zu einem werden - oder war man schon immer einer und wurde deshalb rein instinktiv für diesen Part ausgewählt?

Ich habe wenig Ahnung - weder von Narzissten noch von Schauspielern.

Aber, wenn er sich selber potenziell in dieser Rolle sieht und das öffentlich macht, wird schon was dran sein.

Ich wünsche ihm gute Besserung - aber Halt, er hat ja nicht nur einen Schnupfen, sondern möglicherweise ein sehr grundsätzliches Charakter-Problem.


Guten Tag, Gruß Silvia



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