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Donnerstag, 21. August 2014

21. August 2014 - Aus dem Bienen-Kästchen - Der bewegte Mann ist auch schon mal gastrosexuell

Der bewegte Mann

steht heute in einer High-Tech-Küche und manche ihm weg gelaufene Frau nennt ihn "gastrosexuell".

Man trifft ihn nur noch unterwegs an, wenn er unbedingt ein neues Equipment für seine nur höchsten Ansprüchen genügende Küche benötigt. Wenn möglich, bestellt er sich das aber übers Internet.

Das kann er dann gleich von seinem Lieblingsplatz, der Küche, aus erledigen.

Nun sind kochende Männer ja durchaus beliebt bei Frauen. Nach Jahrmillionen an den Kochstellen wurde es Zeit, mal die Plätze zu tauschen.

Wenn nur die Männer es nicht immer gleich übertreiben würden. Selbstverständlich nicht alle: Aber eben diese gastrosexuellen. Seit ein paar Jahren gibt es dieses Wort.

Und wenn eine Frau nicht gerade diesen Typus Mann sucht, sollte sie vorsichtig sein, wenn er sie zum ersten Date in seine eigene Küche einlädt.

Auch, wenn er sie auf einen Shopping-Bummel begleiten möchte, könnte es passieren, dass sie in den Feinkostgeschäften der Stadt landen - oder in einem Laden für Profi-Küchen-Ausstattung.

Das war es dann mit einem neuen Paar Schuhe. So schnell lässt sich ein gastrosexueller Mann nicht von seinem Vorhaben abbringen,

seine Kochkenntnisse um weitere Details zu erweitern und auf jeden neuen Quatsch mit Nachkochen zu reagieren.

Nicht bekannt ist, ob solch ein Kerl am Abend todmüde vom Küchendienst nur noch den Schlaf des gerechten Kochs im Bett bevorzugt. Damit er von neuen kulinarischen Abenteuern träumen kann.

Oder ob er noch Neben-Hobbies neben dem Kochen frönt.

Doch soviel Leidenschaft auf der einen Seite verhindert meist andere Leidenschaften.

Ein bisschen kochen ist gut - ein Überkochen kann leicht die Luft zum Brennen bringen.

Was es nicht alles so gibt, Gruß Biene

Mittwoch, 4. September 2024

3. September 2024 - Vox - Das perfekte Dinner - Dienstag in Münster bei Christian



"Christians Wald- und Wiesenmenü"
Vorspeise: Hauchdünnes aus dem Wald - Wildcarpaccio mit Wildkräutersalat garniert mit Erdbeeren und Spargel
Hauptgang: Saftiges von der Wiese -Wildfilet im Kräutermantel, dazu Kartoffel-Selleriepüree mit Birne und bunten Beten aus dem Ofen
Nachtisch: Leckeres von Feld und Weide - Holunder-Pannacotta mit marinierten Erdbeeren und Minz-Sahne


Zum in der Sendung angesprochenen Thema "Gastrosexuell" hier mein Blog-Beitrag aus August 2014 (der Begriff ist wirklich nicht neu):



Jeder Jäger wird mal ein Hase, früher oder später, denn die Ewigkeit ist lang
- Wilhelm Busch (1832 - 1908)

Wenn Wilhelm Busch das meint, will ich ihm nicht widersprechen ...

Eine Freundin von mir hat seit vielen Jahren ein Jagdrevier: und obwohl wir, was das Jagen betrifft, sehr unterschiedliche Meinungen haben, verstehen wir uns gut: weitgehend klammern wir das Thema aus, was jedoch nicht bedeutet, dass ich im Laufe der Jahre nicht das eine oder andere von ihr erfahren habe, und einiges davon ist - die Jäger betreffend - nicht schön.

Unser hiesiger Revierförster, der auch Jäger ausbildet (in welchem Fach, habe ich vergessen), mag überhaupt keine Leute mit eigenen Jagdrevieren, weil er meint, dass die Tiere in diesen unter permanentem Stress leiden.  Nur einmal im Jahr wird in seinem Revier ebenfalls gejagt.

Der 37jährige Account-Director Christian bezeichnet die Jagd als ein "cooles Hobby" und erwähnt sogleich die vielen Tätigkeiten abseits vom Abschießen des Wildes, die es natürlich auch gibt, wie ich von meiner Freundin weiß. Aber es gibt auch Jäger, die Füchse schießen - weil sie die als Rivalen ansehen (Erkenntnis unseres Försters).

Leidenschaftliche Jäger ... beim "perfekten Dinner" sind für mich stets ein schwieriges Thema.


Das Menü

In der Vorspeise entpuppt sich das angekündigte Carpaccio vom Wild als Rehfleisch. Christian erzählt, dass er das Reh erst vor ein paar Tagen geschossen hat. Da ich nun weiß, dass die Drehzeit direkt nach Pfingsten 2024 war,

muss ich erwähnen, dass Rehe eine Schonzeit von Februar bis August haben. Wie sich das mit dem Abschuss kurz vor Pfingsten vereinbart ... weiß ich nicht.

Zum Hauptgang gibt es Hirsch, sous-vide gegart. Hirsche haben eine Schonzeit von Februar bis Juli - aber das Fleisch kann natürlich schon länger im Froster gelegen haben.

Am hübschesten sieht der Nachtisch aus, auch, wenn die Zubereitung für ihn eine Herausforderung darstellt.


Fazit

Christian erzählt, dass er vor dem Mähen Felder per Drohne nach Kitzen absucht. Das ist eine wirklich hervorragende Sache.

Er erzählt auch, dass er schon mal eine Ricke mit ihrem Kitz nicht abschießt, sondern beide verschont und laufen lässt ... Genau für den Zeitraum der Aufzucht der Kitze gibt es allerdings die Schonfrist, damit diese störungsfrei vonstatten gehen kann.

Gilt es für jeden Jäger, dass er ein bisschen Jägerlatein im Programm hat? Weiter möchte ich das Thema nicht vertiefen, denn

Christian macht einen sympathischen Eindruck, ist seinen Gästen sehr zugewandt und versteht auch etwas vom Kochen.

Falls er gewinnt, möchte er die 3.000 Euro spenden. Auch ein toller Zug.

Kurz vor der Punktevergabe erfahre ich von Vox noch eine klitzekleine Neuigkeit - die allerdings mit einem Fragezeichen versehen ist, denn

untertitelt steht bei Manuela: Dschungelkandidatin 2025?

Die Punkte für Christian: 8 gibt Manuela, je 9 Julia und Wieland, 10 ist Ulli der Abend mit diesem Dinner wert.

Am 2. Tag liegt somit Christian mit 36 Zählern  auf dem bislang 1. Platz.


Guten Morgen, Gruß Silvia


Freitag, 2. August 2024

2. August 2024 - Der bewegte - gastrosexuelle - Mann: Neuveröffentlichung aus 2014



Der bewegte - gastrosexuelle - Mann

steht heute in einer High-Tech-Küche und manche ihm weg gelaufene Frau nennt ihn warnend "gastrosexuell".

Man trifft ihn nur dann unterwegs an, wenn er unbedingt ein neues Equipment für seine nur höchsten Ansprüchen genügende Küche benötigt. Wenn möglich, bestellt er sich das aber übers Internet.


Das kann er dann gleich von seinem Lieblingsplatz, der Küche, aus erledigen.


Nun sind kochende Männer ja durchaus beliebt bei Frauen. Nach Jahrmillionen an den Kochstellen wurde es Zeit, mal die Plätze zu tauschen.

Wenn die Männer es nur nicht immer gleich übertreiben würden. Selbstverständlich nicht alle: Aber eben diese gastrosexuellen. Seit ein paar Jahren gibt es diesen Begriff, nach dem lange gesucht worden ist.

Und wenn eine Frau nicht gerade diesen Typus Mann sucht, sollte sie vorsichtig sein, wenn der potenzielle neue Partner sie zum ersten Date in seine eigene Küche einlädt.

Wenn er sie auf einen Shopping-Bummel begleiten möchte, könnte es passieren, dass sie in den Feinkostgeschäften der Stadt landen - oder in einem Laden für Profi-Küchen-Ausstattung.

Das war es dann mit einem neuen Paar Schuhe. So schnell lässt sich ein gastrosexueller Mann nicht von seinem Vorhaben abbringen,

seine Kochkenntnisse um weitere Details zu erweitern und auf jeden neuen Quatsch mit Nachkochen zu reagieren.

Nicht bekannt ist, ob solch ein Kerl am Abend todmüde vom Küchendienst nur noch den Schlaf des gerechten Kochs im Bett bevorzugt. Damit er von neuen kulinarischen Abenteuern träumen kann.

Oder ob er Neben-Hobbies abseits vom Kochen frönt.

Doch soviel Leidenschaft auf der einen Seite verhindert meist andere Leidenschaften.

Ein bisschen kochen ist gut - ein Überkochen kann leicht die Luft zum Brennen bringen.

Was es nicht alles so gibt, Gruß Biene

Freitag, 3. Dezember 2021

2. Dezember 2021 - Vox - Das perfekte Dinner - Donnerstag in Münster bei Daniel



Vorspeise:
Teig trifft Wald und Feld
Hauptgang: Alte lackierte Sau
Nachtisch: Die Pflaume


Gastrosexuell

Daniel, verheiratet, zwei niedliche kleine Töchter, kocht nur, wenn er Gäste hat. Da die Gästeschar in den letzten zwei Jahren äußerst gering gewesen sein dürfte, lag es auf der Hand, sich fürs "perfekte Dinner" zu bewerben. Endlich wieder einmal eine volle Bude!

Die Bewerbung wurde sicher ruckzuck angenommen, denn nicht nur seine mehrfach erwähnte Großmutter österreichischer Herkunft

war Köchin in einem Schloss,

sondern vor allem ist sein Bruder ein ehemaliger "Bachelor". Das ist eine dieser RTL-Sendungen, die nicht auf meinem Programm stehen.

Ganz lässig und cool macht Daniel in seiner schicken Hütte samt Außenküche einen auf "dicke Hose". Dem Anschein nach naturverbunden macht er sich auf den Weg durch ein kleines Waldstück, um dort Steinpilze zu suchen. Die Frage ist, ob für eine wirkliche Suche überhaupt die Zeit reichen würde ... und wenn er fündig werden möchte, dann eher in Nadel- ... und nicht in Buchenwäldern.

Egal, es geht um die Show. Die steht hier im Vordergrund.


"Alle meine Geräte"

scheint Daniels Motto zu sein. In seiner Küche und im Außenküchen-Bereich gibt es beinahe gar nichts, das nicht das Herz eines Gastrosexuellen höher schlagen lässt.

Damit auch kein Zuschauer z. B. den Pizzaofen übersieht, holt er vier altbackene Brötchen wirkungsvoll aus der Höhle des in Stein gemauerten (heute nicht) funktionalen Teils. Ich suche nach einer Antwort, welch einen Gag die Brötchen bedienen - und bleibe auf der Frage sitzen.

Der Höhepunkt oder auch Gipfel der gastrosexuellen Befriedigungsgeräte steht im Wohnzimmer: ein Dry-Aged-Reifeschrank für Fleisch. Offenbar nach dem Vorbild anderer Leute Jagdtrophäen gefiel ihm dieser prominente Platz, an dem alle sehen können, was man sich anschafft,

wenn man bereits alles besitzt.

Von Herzen gönne ich ihm jedes einzelne Teil dieses Schnickschnack-Paradieses. Wir befinden uns in der Adventszeit - und da darf man so manchem Wunschzettel noch auf die Sprünge helfen. Für eine genauere Auflistung aller Geräte fehlt mir hier leider der Platz ... oder auch die Lust.


Das Menü

Zur Vorspeise gibt es mit Kürbis gefüllte Ravioli.

Die "alte Sau" (hätte sich bestimmt gefreut, wirklich alt werden zu dürfen...) ist ein Stück Iberico-Schwein, das bis zur Verarbeitung in dem Reifeschrank hängt.

Zum Nachtisch gibt es Pflaumentörtchen mit vielleicht selbst zubereitetem Blätterteig und ein Pistazien-Honig-Parfait.

Einiges ist vorbereitet. Der Nudelteig z. B., der Daniels Meinung nach 24 Stunden "ziehen" muss.


Fazit

Die Präsentation der Gerätschaften kocht über. Rainer findet den Reifeschrank samt Inhalt ein bisschen "creepy", während Alexander (ich korrigiere meinen Beitrag über den jungen Mann und sein Dinner: seine Lache ist keine der Verlegenheit) gern laut und auf seine ganz eigene Art lacht - und nur freundliche Worte findet.

Christiane ist kritisch, aber fair.

Die Punkte: Je 9 geben Katharina, Christiane und Alexander, 10 gibt Rainer.

Mit 37 Punkten kann Daniel den mit 39 Umdrehungen führenden Alexander zum Glück nicht schlagen.

Ich bin von Daniels Darstellungs-Kunst ein bisschen erschlagen. Seine Kochkunst beeindruckt mich weniger.


Guten Morgen, Gruß Silvia

Samstag, 24. November 2018

23. November 2018 - Vox - Das perfekte Dinner - Freitag in Graz bei Kurt

Vorspeise: Kürbiscrémesuppe mit Orangenspalten und Zimtcroutons
Hauptspeise: Dreierlei Thunfisch auf Limetten/Piment d` Espelette, Kartoffelpüree & Apfel-Radicchio
Nachspeise: Luftige Clafoutis mit Gewürzekumquats auf Espumaschaum


Der Hoch-Stapler

Kurt liebt die Superlative, das Hochpreisige sowieso, seine Kochbücher-Sammlung, nennt sich gastrosexuell und ist dem Buddhismus zugewandt. Seinem vorherigen Leben als Bau-Ingenieur hat er abgeschworen und widmet sich nun dem Tai Chi und Qigong. Dem "Geistesgift" Verblendung aus dem Buddhismus hat er noch nicht völlig den Rücken gekehrt,

aber dieser Dinner-Abend bringt ihn sicher auf den richtigen Pfad. Heute kann er Demut lernen. Denn mit nur 29 Zählern liegt er abgeschlagen auf dem letzten Platz. Das passt nicht in sein ureigenes Weltbild, denn er war im Vorfeld mehr als sicher, auf der Gewinner-Seite zu stehen und alle anderen in Grund und Boden zu kochen.

Klappt nicht.

Die Gäste hingegen sind schon festlich gekleidet, damit am Ende zwei von ihnen den Jackpot abgreifen können. Sie sehen aus, als würden sie einen Casino-Besuch machen wollen - und während Kurt sein Geld (hier: die vielen von ihm vergebenen Punkte) zum Fenster hinauswirft,

vermehrt es sich für Petra und Gerhard, die sich den Gewinn teilen müssen.

Unterdessen lernt Kurt die 1. edle Wahrheit aus dem Buddhismus näher kennen: Das Leid!

Unerleuchtet ist Cornelia, die nur 6 Punkte gibt und überhaupt in dieser Woche sehr knausrig war.

Am Ende ergreift mich ein bisschen Mitleid für Kurt. Und natürlich und vor allen Dingen für den Thunfisch, den er in Gläsern hoch-stapelt.

Einen Sieger der Herzen suche ich in dieser Woche vergeblich, denn so leicht verschenke ich mein Herz nun wieder nicht.

Bleiben ein paar Gedanken:

Gerhard könnte für den nächsten Märchenfilm der ARD entdeckt werden, denn als "Rumpelstilzchen" in einer Neu-Verfilmung wäre er die ideale Besetzung. Dazu muss er sich überhaupt kein bisschen schauspielerisch verstellen.

Kurt fehlen neben den vielen Kochbüchern einige über den Buddhismus. Aber was soll es: Ich war auch mal katholisch und habe die Bibel nie gelesen.

Nicole würde ich täglich eine Schweige-Viertelstunde (mehr schafft sie ohnehin nicht) empfehlen. Sie wird dann merken, dass auch andere durchaus etwas zu erzählen haben.

Ansonsten bleibt mir nur, allen ein schönes Wochenende zu wünschen. Das ist übrigens kostenlos, aber wertvoll.


Guten Morgen, Gruß Silvia

Dienstag, 3. Februar 2015

2. Februar 2015 - Vox - Das perfekte Dinner - Wer ist der Profi - Montag in Kaiserslautern bei Uwe


Aperitif: Champagner im Licht der Hibiskusblüte
Vorspeise: Label-Rouge Entenbrust mit Mangold-Schmand-Füllung an Kartoffelwürfeln
Hauptspeise: Spanische Tiefseegamba Carabiniera an getrüffeltem Spinat-Nudelnest und gegrillten Grapefruit-Basilikum-Aioli Austern
Nachspeise: Am Spieß gedrehte "Fire&Ice"-Flug-Ananas mit Zucker-Zimt-Kruste und Tahiti-Vanilleeis


Männer-Ballett

Primadonnen inklusive.

In dieser Woche sucht der Sender wieder einmal den Undercover-Koch, und hier stellen sich ihm vier männliche Hobby-Köche entgegen, um die 5.000-Euro-Siegprämie später in neues Kücheninventar oder teure Zutaten oder einfach in den nächsten Urlaub zu investieren.

Uwe aus Kaiserslautern macht den Anfang. Schwer verliebt mit breitem, lange geübtem Grinsen nudelt er mit Tanja, seiner Frau, die Küche. Apropos Nudeln: Die macht er natürlich nicht selber. Aber das aufgesetzte unwitzige Getue könnte schon gleich zu Beginn den Zuschauer himself unwillig machen. Um es vorweg zu nehmen: Sein Grinsen verliert sich im Laufe des Abends, um am Ende in von hier aus empfundenes Mitleid überzugehen.

Tanja nennt ihr Herzblatt "gastrosexuell" (siehe Beitrag von vor Monaten unter dem Label Bienen-Kästchen) und ist höchst zufrieden und hin und weg von ihm. Selbst als er ihr nach der Schnibbeltätigkeit einen freundlichen Klaps auf den Hintern gibt, lächelt sie. Andere Frauen würden auf solch eine dumme Geste anders reagieren, selbst wenn sie vom eigenen Ehemann kommt.

Stolz präsentiert Uwe seinen Küchen-Fuhrpark, in dem beinahe nichts fehlt, was Mann so braucht, um vernünftig kochen zu können. Da ist die Frage erlaubt: Wer war zuerst da: Das Huhn oder das Ei? Der Fuhrpark oder die Lust am Kochen?

Die vier Konkurrenten werden per Vox-Mobil und mit den obligaten verbundenen Augen angekarrt. Ein Boy George-Double ist auch dabei - in Gestalt von Sven. Dirk kommt als kritischer Besserwisser mit gewissen Allergien, die aber noch steigerungsfähig sind,  ins Geschehen. Er wird noch viel Spaß in die Woche bringen.

So ein gutes Entenbrüstchen hätte aber auch ich gerne ohne Füllung gegessen. Und obwohl ich kein Ananas-Fan bin,  hätte ich ausgerechnet diese am liebsten probiert. So schön kross und halb verbrannt vom Grill - sie hatte trotzdem das Gewisse Etwas. Dazu das Tahiti-Vanille-Eis! Ein Traum.

Uneinigkeiten herrschen über Herbsttrüffel - Julius meint, es gibt sie. Während der im Herbst seines Lebens stehende Dirk dies vehement verneint. Profi oder Nicht-Profi: Ein jeder meint, es an gewissen Dingen erkennen zu können. Als handele es sich um die Entdeckung einer neuen Herrlichkeit.

Ziemlich kleinlaut und wohl auch geschafft von soviel Testosteron gibt Uwe am Ende seines Dinners zu, dass es kein perfektes war. Das sehen die anderen auch so und verleihen ihm achtundzwanzig Punkte.

Mir ist es egal, wer der beruflich kochende Mann ist - aber so was von. Trotzdem die Bitte, ihn hier nicht preis zu geben, falls jemand weiß, wer es ist. Ich müsste das sonst vor der Veröffentlichung xxxen. Vermutungen dürfen natürlich gerne geäußert werden.

Guten Morgen, Gruß Biene