"Honig & Zimt - Eine kulinarische Reise durch die Seele Griechenlands"
Vorspeise: Fein verborgen - Feta Saganaki mit Honig, dazu geröstete Feigen, Pitabrot und Skordalia
Hauptgang: Fruchtig-würzig eingebettet - Smirneika-Souzoukakia-Röllchen mit Petersilienreis und Zitronenjoghurt
Nachtisch: Süß aufgespießt - Loukoumades-Bällchen mit Honig und Zimt, Griechischer-Joghurt-Eis
Vorspeise: Fein verborgen - Feta Saganaki mit Honig, dazu geröstete Feigen, Pitabrot und Skordalia
Hauptgang: Fruchtig-würzig eingebettet - Smirneika-Souzoukakia-Röllchen mit Petersilienreis und Zitronenjoghurt
Nachtisch: Süß aufgespießt - Loukoumades-Bällchen mit Honig und Zimt, Griechischer-Joghurt-Eis
Sechs Menschen an einem Tisch
Neben vier Gästen und der Gastgeberin Elena sitzt unsichtbar, aber mental anwesend, Elenas griechische Mama Maritsa am schweizerischen Esstisch. Sie steht gefühlt auch hinter ihrer Tochter in der Küche und guckt ihr beim Kochen über die Schulter. Denn von ihr hat Elena alles übers Kochen gelernt.
Maritsa
stammt aus Smyrna, das schon lange Izmir heißt. Bis 1922 war Smyrna hauptsächlich von Griechen bewohnt, die überwiegend christlich oder armenisch waren. Daher nannten die Türken diese Stadt "Gavur Izmir" (ungläubiges Smyrna).
Elenas Mama und ihr Vater waren Griechen. Ihr Vater bleibt ansonsten unerwähnt, und auch Elenas
Tochter Melina schwärmt nur von ihrer Oma
"Oma ist immer dabei: im Herzen, im Kopf und in der Atmosphäre."
Und Elena ergänzt an anderer Stelle: "Ohne Ouzo ging gar nichts bei meiner Mutter." Daher steht der Schnaps auch als Aperitif zur Wahl - neben Champagner.
Auf dem schön eingedeckten Tisch steht - natürlich - ein Foto von Maritsa, denn Elenas Menü ist ihr allein gewidmet.
Vox - immer auf der Spur des Zuschauer-Kurzzeitgedächtnisses: ich zumindest habe es, denn noch bevor das Wochenende vorbei ist, habe ich die Schweizer Runde auch schon wieder vergessen.
Und am Ende dieser Woche soll ja vor allem
das Kochergebnis überzeugen und nicht eine liebevolle, etwas überstrapazierte Erinnerung.
Das Menü
siehe oben zur Vorspeise: Skordalia ist ein Knoblauch-Dip.
Generell, sagt Elena, zeichnet sich die griechische Küche mit dem Verwenden von Zimt aus. Den fügt sie hier zu, den fügt sie dort zu. Ich verliere die Lust an
diesem Menü.
Denn der Hauptgang besteht aus Hackfleisch in Tomatensoße mit Petersilien-Reis. Das kann sicherlich gut schmecken, ist aber eben nur Hackfleisch in Tomatensoße. Alltagsküche ... ob griechisch oder türkisch, Alltagsküche. - Zimtlastig, bemängelt Patrizia - und ich denke, das stimmt.
Ein Hauch von Zimt ist gut (selber schon an Hackfleisch getestet), eine Überdosis passt nicht. Wie es mit allen Arten von Überdosen ist.
Fazit
Und ... endlich ... ist das Ende der Sendung gekommen: Elena streckt ihre Arme weit über sich in Richtung Himmel
und grüßt ihre Mutter: "Danke, Mama".
Das alles ist verständlich, und vielleicht auch der tiefe Sinn dieser Sendung, der darauf ausgerichtet ist, dass Menschen sich öffnen. Jeder hat eine Mama, und die meisten werden geliebt, aber nicht jeder trägt
die Beziehung ins TV. Und viele Teilnehmer haben ihre Mütter bereits verloren, wenn sie vor TV-Publikum kochen.
Die Punkte für Mama Maritsa sind so freundlich wie eben Bewertungen für geliebte Mamas sind:
je 9 geben Riccardo und Michelle, 8 gibt Kilian, 7 Patrizia = 33 Zähler.
Es gewinnt Michelle.
Mir bleibt, allen Lesern ein schönes Wochenende zu wünschen. Wir erwarten hier wechselhaftes Wetter, drei Sonnenstunden und maximal 21 Grad.
Guten Morgen, Gruß Silvia
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