"Der Nusskönig"
Vorspeise: Ziege trifft Salat - Ziegenkäse mit karamellisierten Nüssen an einem Bett aus Grün
Hauptgang: In „US-Wein“ eingelegtes Vieh - Rinder-Cola-Braten mit karamellisierten Nüssen an Kartoffel und Rosenkohl
Nachtisch: Mallorca trifft Teneriffa - Mallorquinischer Mandelkuchen an Eis nebst Barraquito
Vorspeise: Ziege trifft Salat - Ziegenkäse mit karamellisierten Nüssen an einem Bett aus Grün
Hauptgang: In „US-Wein“ eingelegtes Vieh - Rinder-Cola-Braten mit karamellisierten Nüssen an Kartoffel und Rosenkohl
Nachtisch: Mallorca trifft Teneriffa - Mallorquinischer Mandelkuchen an Eis nebst Barraquito
"Ich koche im oberen Bereich" - Tim
Und so erklärt der 38jährige selbstständige Unternehmer im Immobilienbereich sogleich, worauf sich die Zuschauer freuen können. Wie selbstverständlich und ohne Anmeldung von auch nur leisen Zweifeln purzeln diese Eigenlob-Worte aus seinem Mund.
Er lebt mit seinem Freund Patrick in einem sehr gepflegt aussehenden Haus mit Garten und einem Zwergschnauzer namens "Felix". Der Glückliche also!? Beide kommen nicht ins Bild. Muss ja auch nicht sein.
Das Menü
Die 57jährige Heike kennt Tim bereits seit seinem 10. Lebensjahr - und sie ist eine Art Ersatzmama. Heute schnibbelt sie für den angestrebten Sieg Tims. Vermutlich weiß sie um seinen Ehrgeiz - wenn schon seine Mitstreiter davon zu berichten wissen - und besonders Franzi und Tim als sehr ehrgeizig bezeichnen.
Aus Heikes Mund höre ich dann einen Begriff, der ähnlich klingt wie ein lange nicht mehr gehörter: Hümchen. - Zumindest in Dortmund heißt oder hieß ein kleines Schneidemesser Hümmelchen.
Das klingt vertraut.
Die Vorspeise sieht sehr hübsch aus, gelungen wie eine kleine Komposition, nur nicht aus Musik, sondern aus Salaten, angebratenem Ziegenkäse und Nüssen. Dazu gibt es Tims selbstgebackenes Nussbrot.
Der Nusskönig ist schließlich Programm.
Der Hauptgang ist ein Schmorgericht der aufwändigen Art: der US-Wein ist natürlich Coca Cola, und den Ketchup bereitet er selber zu. Als Topping obendrauf gibt es ... selbstverständlich Nüsse.
Und da er wohl niemals genug von Nüssen bekommt, serviert Tim zum Nachtisch einen mallorquinischen Mandelkuchen. Neben Eis gibt es dazu für jeden einen Barraquito, ein süßes, alkoholhaltiges Getränk. Ich glaube, an dieser Stelle würde es mich schütteln ... aber hübsch sehen die gefüllten Gläser aus.
Fazit
Bekanntlich gibt es ja nichts, was es nicht gibt ... und Katrin erzählt von ihrer Phobie gegenüber gleichmäßig nebeneinander existierenden Löchern wie zum Beispiel Bienenwaben. Und auch, wenn sie eine kleine in einer großen Paprika findet - bereitet ihr das Probleme.
Ängste kann man eben nicht immer rational erklären ... man muss sie ernstnehmen.
Und ich sehe zwar keine Angst, aber eine wirklich große Traurigkeit in einem Außer-Haus-Bewohner von Tim: den einsamen Erpel, dessen Verschlag Tim öffnet, damit wir als Zuschauer einen Blick auf das Tierchen werfen können. Das Mini-Ställchen sieht nicht eben sauber aus. Aber die Ente hat noch einen eingezäunten Außenbereich,
der jedoch der Größe nach nicht ihrem Bedürfnis entsprechen wird.
Enten benötigen eine große Freilauffläche und natürlich unbedingt den Zugang zu einem zumindest kleinen Teich., der selbst im Winter eisfrei sein sollte. Vor allem sind sie
gesellige Tiere, die n i e m a l s einzeln gehalten werden sollen. Diese Einzelhaft verursacht Stress und begünstigt Krankheiten. Somit ist eine Gruppenhaltung zwingend notwendig.
Zwar sagt Tim, dass es wieder eine weitere Ente für den Erpel geben wird ... aber dass der Kleine
namenlos
ist, zeugt im Grunde von wenig Interesse seinerseits.
Die Gäste holen nach, was er versäumt hat und nennen den Erpel "Kalle".
Tim sollte Kalle schnellstmöglich in kompetente Hände abgeben!
Die Punkte für den heutigen Gastgeber: 10 geben Katrin und Maike, je 8 Franzi und sogar Gabriel.
Mit 36 Zählern liegt er am 4. Tag auf dem bislang 1. Platz.
Ich wünsche mir eher einen hervorragenden Platz im Entenleben für "Kalle".
Guten Morgen, Gruß Silvia
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