Mittwoch, 18. Dezember 2024

17. Dezember 2024 - Vox - Das perfekte Dinner - Dienstag in Würzburg bei Saskia



"Kulinarische Reise"

Vorspeise: Türkei - Perlcouscous / Feta / Granatapfel / Minze
Hauptgang: Indonesien - Tempeh / Pak Choi / Erdnuss / gelber Reis
Nachtisch New York - Pistazie / Himbeere / weiße Schokolade



Nichts schult den Gaumen besser als das Reisen.
© Lisz Hirn (*1984)

Es ist immer wieder eine gute Ausgangsposition oder auch der beste Grund, sich für diese Sendung zu bewerben, wenn man viele Reisen vorweisen kann. So ist es auch bei Saskia.

Die 25jährige Marketing-Managerin und ihr Freund Philipp reisen so oft, wie es ihre Urlaubstage hergeben. Die Beweise bleibt sie auch nicht lange schuldig und zeigt der Crew diverse Urlaubsfotos, die sich an den Wänden tummeln. Die Gäste dürfen später zu jedem Gang in dem dazu passenden

Fotoalbum blättern. Man kennt es, man mag es oder man mag es nicht: in den Reiseerinnerungen anderer zu stöbern. Allerdings scrollt man doch inzwischen gern durch den Social-Media-Dschungel, um die Fotos anderer anzusehen. Eine vermeintliche oder auch tatsächliche Abneigung muss sich im Laufe der Jahre in das reinste Vergnügen verwandelt haben ...

Saskia kann auch einige Kochkurse in fremden Ländern vorweisen - oder wie ihr Erlebnis aus der Türkei zeigt: sie hat in einem Restaurant (oder mehreren?) gefragt, ob sie in der Küche zusehen darf - und es wurde ihr nicht verwehrt.

Die heutige Sendung ist ein wenig unterhaltsamer als die gestrige - und die Koch-Ergebnisse sehen für mich wesentlich besser aus.


Das Menü

Saskia ist Vegetarierin und kocht natürlich auch vegetarisch. Weil in den sozialen Netzwerken recht oft fehlende Alternativen von Vegetariern für Fleischesser bemängelt werden,

möchte ich mich hier einmal auf die Seite der Vegetarier schlagen: auch ein Fleischesser wird hauptsächlich fleischlose Beilagen essen und nicht etwa Fleisch zum Fleisch und noch mal Fleisch. Einem Vegetarier wird es in der Regel sehr schwerfallen, Fleischgerichte zuzubereiten - es kommt auf die Gründe für diese Ernährungsart an. Saskias Gründe kenne ich nicht.

Es wird niemanden schaden, hin und wieder ein rein vegetarisches Essen zu verspeisen. Andersrum ist es für Vegetarier ein Problem, Fleisch zu essen.

Man sollte einfach mal gechillt bleiben - so wie es die Gäste von Saskia heute präsentieren. Sie freuen sich auf das Dinner,

und es sieht auch alles sehr gut, gelungen und schmackhaft aus.

Für die Vorspeise stellt sie den Yufka-Teig sogar selbst her und greift nicht auf Fertigprodukte zurück. Das sah vor einer Woche bei Salam, die einen Blog über syrisches Essen betreibt, noch anders aus ...

Auf Bali in Indonesien hat Saskia einen Kochkurs belegt: wie Tempeh schmeckt - keine Ahnung oder vergessen. Aber offenbar kennt sie sich mit der Zubereitung des Soja-Produktes aus.

Insgesamt sagt sie, dass sie alle Urlaubs-Erinnerungen kochtechnisch nach eigenem Dafürhalten verändert oder angepasst hat ...

so wie der Käsekuchen auch nicht dem Original-NY-Cheesecake entspricht. Im übrigen ist dieser Gang der ansprechendste und sieht auch am hübschesten aus.


Fazit

Stefanie, die vorgibt, besonders gut würzen zu können - vermisst die Würze. Saskia selber mag es grundsätzlich nicht scharf, was natürlich nicht einem perfekten Würzen entgegensteht. Es

bleibt schwierig.

Bislang habe ich die Schwierigkeit, mich in diese Runde hineinzufinden ...

"Wenn alles so klappt, schätze ich, dass man mir 8, 9, 10 Punkte geben könnte", sagt Saskia. Dem Aussehen der Speisen nach zu urteilen, hat alles geklappt.

Die Punkte: je 7 geben Stefanie und Julian, je 8 Philipp und Manuela.

Mit 30 Zählern liegt sie am 2. Tag auf dem bislang 1. Platz.

Und nun, am frühen Morgen, habe ich noch viel Zeit und sicher einige Erlebnisse vor mir, damit ich mich am Abend für 75 Minuten berieseln lassen kann, ohne allzu viele Ansprüche zu stellen.

Die stelle ich dann - aus Kenntnis - an die Wiederholungssendung eines Wilsberg-Krimis, der jahreszeitlich mit "Oh du fröhliche ..." geschmückt ist. Dort wird heute auch gekocht - und auf der Suche nach der fehlenden Zutat Orangenmarmelade stürzt die Crew von einem Abenteuer ins nächste ...



Guten Morgen, Gruß Silvia



Dienstag, 17. Dezember 2024

16. Dezember 2024 - Vox - Das perfekte Dinner - Montag in Würzburg bei Stefanie


Vorspeise: Bunte Vielfalt trifft Kirschtomate - Quiche / Salat
Hauptgang: Norwegischer Besuch im Frankenland - Seelachs / Tomate / Mozzarella / Gemüse
Nachtisch: Typisch Fränkisch - Weintrauben / Aprikosen / Weinteig


Die Mutter der Prinzessin

Dass zwischen Mutter und Tochter oft Konflikte bestehen, kann Stefanie bestätigen: ihre Tochter Vivian sei eher ein "Papa-Kind". Dennoch hat sich das Problem nach der Pubertät der nun 20jährigen Tochter ein wenig ausgewachsen ... Hat

Stefanie sich für diese Sendung beworben, damit der eingeschlagene Mutter-Tochter-Weg auch in Zukunft weniger steinig ist? Oder ist sie einfach nur stolz auf

ihre Tochter, die sie als regionale Weinprinzessin nun überregional bekanntmachen möchte? Zwischen Vorspeise und Hauptgang bekommt

Vivien im Prinzessinnenoutfit samt kleinem Krönchen ihren Solo-Auftritt, bei dem sie den Gästen ihrer Mutter den Wein kredenzt, der ihr Konterfei trägt und für den sie wirbt.

Auf mich wirkt dieser Auftritt auflockernd, denn leider kann Stefanie allein diese Sendung weder tragen noch überzeugt sie durch besondere Kochkünste. Obwohl sie selber sagt, dass sie überhaupt nicht aufgeregt ist,

schleicht sich das Teufelswort "genau", das nichts zur Verschönerung des Gesprochenen beiträgt, in beinahe jeden ihrer Sätze ein.


Das Menü

sieht geschrieben besser aus als es in der Umsetzung ist.

"Würzen in Würzburg", legt ihr einer der "Daniels" vor Ort in den Mund, und sie nimmt es sogleich auf, denn es beschreibt ihre Vorgehensweise: viel, viel Würze. Zum Beispiel kippt sie an beinahe alles trockenes Brühepulver (vielleicht hat sie das sogar selber hergestellt, aber da sie es nicht erwähnt, denke ich eher, dass sie Gekauftes einfach umgetopft hat).

Die Vorspeisen-Quiche zerfällt beim Anrichten in ihre einzelnen Bestandteile und hätte vielleicht noch ein bisschen Ruhe im Ofen gebraucht. Vielleicht hätte das aber auch nichts gebracht.

Den Seelachs preist sie als frisch an - gefangen hat sie ihn jedoch in einem Norwegen-Urlaub im Vorjahr. Auf ihre "Angelkünste" ist sie besonders stolz.

Das Kartoffelpüree sieht wie eine Schleimspur auf den Tellern aus, in ungefälliger Würstchenform durch einen Beutel gespritzt.

Mit einer simplen Quarkspeise und frittierten Aprikosen im Weinteig endet das Dinner.

Selber würde sie sich 7 bis 8 Punkte geben.


Fazit

Ihre Prinzessin, die auch die Weinprinzessin der Region ist, hat Stefanie präsentiert. Damit sollte sie zufrieden sein, denn wirklich gut kochen kann sie nicht - und man kann das Gekochte und Zubereitete durchaus beurteilen, ohne es probiert zu haben.

Die Punkte: je 8 geben Saskia und Manuela, 7 gibt Philipp, während Julian 4 raushaut.

Insgesamt ergeben das 27 Zähler.

Vermutlich hätte ich als Gast vor Ort auch nicht an mehr als 4 Punkte für dieses Essen gedacht, aber ... dem kritischen Publikum zuliebe wäre ich wahrscheinlich bei 6 Punkten hängengeblieben.

Unabhängig davon, wie Julian sich in den nächsten Tagen präsentieren wird: seine heutige Bewertung ist nachvollziehbar.


Guten Morgen, Gruß Silvia



Samstag, 14. Dezember 2024

14. Dezember 2024 - Du bist schön, Momo ... schön und wunderbar schwarz




Du bist schön, Momo ... schön und wunderbar schwarz

Mein unverschämtes Glück kann ich bis heute - nach beinahe zwei Jahren - kaum fassen.

In tiefer Trauer um Charlie, den ich aus dem Tierheim adoptiert hatte und der am 12. Dezember 2022 in einer Tierklinik behütet in seinem Hunde-Buggy gestorben ist, fand ich einen kleinen Trost darin, mir die noch zu vermittelbaren Hunde aus dem Heim für Heimatlose beinahe täglich anzusehen. Es gab also noch mehr

unglückliche Wesen als mich. Und viele von ihnen würden nie eine Chance auf ein neues Zuhause bekommen.  Und ich hatte mein Zuhause mit Charlie verloren.

Obwohl ich überhaupt nicht auf der Suche nach einem neuen Hund war, fühlte ich mich den armen Seelen im Tierheim verbunden und fand Trost in ihren Fotos und Beschreibungen.

An Robin und Bienchen habe ich gedacht, und dass sie mir mit ihrem Für-Immer-Fortgehen das Herz gebrochen hatten. So lange Jahre hatten beide mich begleitet.

An Charlie, der nur 17 Monate bei mir war, dachte ich insbesondere: er war die ärmere Seele von den drei Hunden, denn im Gegensatz zu ihnen kam er zu mir, als er bereits

alt und schwer herzkrank war. Aber er war

in meinen Augen die reinste Seele, die je ein Lebewesen besessen hat.

Robin war bei mir, seitdem er 9 Wochen alt gewesen ist: er hat nie irgendeine Schattenseite des Lebens kennengelernt und hat als Yorkshire-Terrier den Chef aller Hunde weit und breit raushängen lassen.

Bienchen habe ich, als sie 7 Jahre alt war, in 2010 von meiner Mutter sozusagen geerbt: es war der letzte Wunsch meiner Mama, dass ich sie zu mir nehme, denn Bienchen war ihr am Ende ihres Lebens von allen Lebewesen auf der Welt das allerliebste. Sie musste sie gut versorgt wissen, bevor sie die Augen für immer schließen konnte.

Bienchen lernte von Robin das Hunde-Leben von der Seite kennen, die jeder Hund kennen sollte: nämlich ganz Hund sein zu dürfen, ohne den Menschen, der ihr das ermöglicht, zu vergessen - und mit Anhänglichkeit zu belohnen.

Als Malteser-Hündin war Bienchen von Natur aus natürlich anhänglich. Von Robin hat sie viel angenommen - auch das auf Rüden-Art-Pinkeln und Beinchenheben währenddessen, aber auch wesentliche Charakterzüge eines Yorkshires, die allesamt

nicht "ganz ohne" und gemacht sind, um die Weltherrschaft an sich zu reißen. Viele verkümmern nur leider als ungeachtete Lebewesen, denen man aufgrund ihrer geringen Größe

nichts Großes zutraut.

Mein Robin war anders: er durfte sich als groß und großartig empfinden, ohne dass er die von mir gestellten menschlichen Regeln verachtet hat. Er war wie ein

Löwe auf zeitweiligem Kuschelkurs.

Falls ich je an einer Demenz erkranken sollte, so würde mir - dann natürlich nicht mehr bewusst - die Erinnerung an seine einzigartigen Charakter-Eigenschaften fehlen.

In unserem Lieblings-Wald gab es einen Weg, der immer irgendwie matschig und voller Pfützen war: den ging er besonders gern, denn dort konnte er Bienchen und mir zeigen, wie man am besten die schlammigsten Stellen umschiffte. Er drehte sich nach jedem dritten Schritt zu Bienchen und mir um, um zu kontrollieren, ob wir ihm - wie vorgeführt - folgten. 

Gern habe ich Robin diese kleine Verantwortung überlassen. Er war danach immer furchtbar stolz auf sich selber und wuchs innerlich auf 2 Meter Größe an.

Bienchen war Bienchen. Sie war das liebenswürdigste Bienchen der Welt, ohne dass sie ihre ureigenen Charakterzüge verleugnete:

ohne mich ging sie grundsätzlich nirgendwo hin. Bei Versuchen, sie mit jemand anderem mitzugeben, stampfte sie ihre Pfoten in den Boden und war nicht mehr von der Stelle zu bewegen.

Ich bin froh, dass ich sie niemals - aus Gründen - jemand anderem anvertrauen musste. Nach dem Tod meiner Mutter konnte ich doch hundertmal froh sein,

dass sie mich vollständig akzeptiert hat.

Bei alledem hat Robin mir immer zur Seite gestanden.

Charlie war ein völlig anderer Typ: er war schon alt, als er aus dem Tierheim zu mir kam. Von seinen mir bekannten zwei Vor"besitzern" hatte ihm wohl keiner

irgendeine Art von Eigenständigkeit zugetraut: man hatte ihm stattdessen z. B. beigebracht, zum "Geschäftemachen" auf den Balkon zu gehen -

das hat mir sein Verhalten schnell gezeigt. Und das änderte sich auch nicht, als er regelmäßig und tägliche lange Zeiten draußen beim Spazierengehen verbracht hat.

So sehr ich ihm auch erlaubt hatte, auf die Couch oder ins Bett zu springen: es gelang mir nicht, ihn davon zu überzeugen, dass er das straffrei gedurft hätte. Die Jahre, in denen man ihm solche Dinge abgewöhnt hatte, konnte meine Zeit mit ihm

nicht mehr auffangen und ändern. Er kam nie ins Bett - und ich bin sicher, dass er in hündisch gedacht hat: Ich würde ja gerne ...

Robin war der Held einer Hunderasse, von der wohl kaum jemand annimmt, dass man dort Helden findet.

Bienchen war Bienchen und wurde als geborene Malteser-Hündin schnell zu einer Yorkshire-Hündin durch ihre unnachahmliche Nachahmensfähigkeit.

Charlie war der Buddhist, der liebste Hund der Welt.


Und dann habe ich Momo entdeckt

... und zwar auf der Homepage des hiesigen Tierheims. Schwarz wie die Nacht, ungünstig fotografiert,

aber mit einer Charakter-Beschreibung, die ich bis heute unterschreiben kann.

Eine schwarze Fellfärbung ist natürlich der Horror für alle Laien-Fotografen, die ihr neuestes "Projekt" socialmediatauglich vermarkten wollen. Das ist zum einen ein

Glück für schwarze Hunde, zum anderen scheuen auch Menschen, die nicht auf Social-Media bauen oder sich angewiesen fühlen, verunsichert,

denn schwarzen Tieren sagt der Volksmund nichts Gutes nach.

Aber als ich sie gesehen und ihre Beschreibung gelesen habe, hätte sie auch

blond, gelb oder weiß sein dürfen.

Doch: ich trauerte noch um Charlie - und wollte mir selber gegenüber nicht das Gefühl erwecken, ihn ersetzen zu wollen.

Momo ging mir dennoch nicht mehr aus dem Sinn.

Und ich hatte die sich als unberechtigt herausstellende Sorge, dass mir jemand Momo "wegschnappen" könnte - und hatte selbstverständlich keine Ahnung, wann es bei dem Anblick und der Beschreibung eines Hundes jemals wieder bei mir "klick" machen würde. Ich liebe alle Hunde, aber natürlich muss es auch passen ...

Am Tag, bevor ich bereits eine feste "Verabredung mit Momo" hatte, ging sie viral: das Tierheim veröffentlichte einen Adoptionswunsch, der viele, viele hundert Male geteilt wurde. Auch in einer örtlichen Zeitung wurde nach einem neuen Besitzer für die obdachlos aufgefundene Hündin gesucht.

Darüber war ich ein wenig angesäuert, denn ich war der Meinung, man hätte meine Verabredung abwarten können - aber offensichtlich hatte sich dummerweise und unbeabsichtigt einiges überschnitten.

Nach all diesen Veröffentlichungen gab es nur zwei weitere Interessenten für Momo.

Das Los schwarzer Hunde? Offenbar! Leider! Und ohne jede reale Grundlage!

Mir war schnell klar, dass ich Momo ein neues Für-Immer-Zuhause geben wollte ... nun musste auch noch Momo damit einverstanden sein. Und:

sie zeigte sich einverstanden.

Am 15. Januar 2025 ist sie nun bereits seit 2 Jahren bei mir, und wir sind so dicke miteinander, dass da kein Blatt zwischenpasst - außer, wenn es gerade Leckerchen aus anderen Händen gibt. Und wenn sie ihre abenteuerlichen Abseits-Touren fest einplant und umsetzt.

Wir gehören einfach zusammen, ohne dass ich jemals meine anderen Hunde vergessen werde - oder sie durch Momo ersetzt hätte.

Jeder von ihnen war ein einmaliger Hund, einzig- und großartig.

Und ohne Hund ist das Leben unvollständig.


Guten Tag, Gruß Silvia



13. Dezember 2024 - Vox - Das perfekte Dinner - Freitag in Köln bei Philipp II



Vorspeise
: Parmesan-Panna-cotta / Rote-Bete-Pesto getrüffelte Pumpernickel-Erde Orangen-Gel / Basilikum-Öl / Kresse

Hauptgang: Entenbrust unter Brioche-Maronen-Haube Kichererbsen-Püree / vegetarische Gewürzsauce Ras-El-Hanout-Kürbis / Pastinaken-Chips
Nachtisch: Warmes Pistazienküchlein / Kardamom-Safran-Eis Wald-Heidelbeeren-Sumak-Sauce / Johannisbeere


(Weihnachts)-Päckchen hat jeder zu tragen

In dieser eigentlich weihnachtlichen Ausgabe der Sendung "Das perfekte Dinner" ist es die fehlende besinnliche Atmosphäre, die das Fest der Liebe nun einmal ausmachen sollte - und so ist es wie bei einem beliebigen Weihnachtsfest in Köln, an dem Tante Lydia und Onkel Klaus für ihre Verwandtschaft das Fest ausrichten:

Nichts kann man den Verwandten recht machen ... ist das Ergebnis. Die eine mag keinen Knoblauch, obwohl sie ihn selber in ihren Essen verwendet, die andere hasst ausgerechnet Schokolade, den Traum der meisten anderen.

So ähnlich, wenn nicht sogar genau so, geht es auch in dieser Dinner-Woche zur Sache: am meisten unter unerwünschten Menü-Beilagen hatte Philipp I (Willi) am letzten Montag zu leiden, denn ihm waren die Aversionen der einzelnen Kontrahenten vorher nicht bekannt.

Tränen, sehr trockene, hat Mariam geweint, weil sie das Menü von Salam (Sally) einfach nicht gemocht hat.

Der wirklich um eine schöne Zeit Betrogene ist allerdings der Zuschauer: es macht keinen Spaß, in dieser Woche zuzusehen. Ausnahme:

Philipp I und Philipp II haben es kochtechnisch rausgerissen.

Natürlich waren auch ihre Ambiente nicht wirklich festlich weihnachtlich - immerhin wurde im Spätsommer gedreht, da ist die Weihnachts-Stimmung nicht eben zum Greifen nahe.

Seltsam, dass der Sender für diese Teilnehmer so geringe Maßstäbe anlegt und das Weihnachtliche runterreduziert auf Festtags-Menüs. Doch selbst das klappte nicht wirklich.

Besonders an Tanja denke ich - sie kann mit Weihnachten überhaupt nichts anfangen, weil ihr Freund das nicht kann.

Vielleicht sollte Vox oder besser itv im nächsten Jahr nur Kandidaten für Weihnachts-Dinner an den Start gehen lassen, die auch irgendwas mit Weihnachten anfangen können oder das Fest zumindest nicht völlig ablehnen ... egal, welcher Ursprungs-Herkunft sie sind. Man könnte aber in diesem Jahr denken: nur die Vielfalt zählt.


Philipp II

ist zur Hälfte Spanier und zur Hälfte Deutscher. Und er nennt sich "den halben Kartoffelfresser". Ich möchte allerdings mit dem Begriff "Kartoffelfresser" nicht beschimpft werden, denn ich nenne Menschen aus anderen Ländern auch nicht

"Sowieso-Fresser". Im übrigen gibt es in unserem Land viele kulinarische Genüsse, natürlich auch welche, die mit Kartoffeln zubereitet werden.

Abgesehen von dem blöden, ausgelutschten Spruch empfinde ich Philipp II als einen sehr angenehmen Kandidaten,

der es jedoch nicht leicht hat, seine - besonders - weiblichen Gäste allesamt zu überzeugen.


Das Menü

Pumpernickel (in der Vorspeise) ist typisch für Philipps ostwestfälische Heimat. Und sogleich kommt Mariam mit der Frage daher, ob er es selber gemacht hätte. Nein, denn wer macht ausgerechnet dieses Brot selber?

Tanja und Salam (Sally) kritisieren, weil sie sich dazu berufen fühlen. Dürfen sie natürlich, ist ja der Sinn dieser Sendung - aber oft ist der Ton entscheidend, der die Musik formt. - Vom reinen Ansehen ist diese Vorspeise eine sehr feine. Sogar Trüffel sind enthalten - für die Geschmäcker der verwöhnten Damen.

An Tanja: keine Gelatine im Essen dulden, aber über den tierischen nichtvegetarischen Bestandteil im Parmesankäse null Ahnung haben: so kennt man die Leute.

Zum Hauptgang gibt es konstruktive Kritik von Philipp I (Willi), denn jeder einzelne Bestandteil ist zu süß. Das war auch dem Gastgeber klar.

Mariam ihrerseits ist vollends begeistert von diesem Gang. - Tanjas Maulen geht allerdings in die Verlängerung.

Der hübsch aussehende Nachtisch enthält Pistazien: ein Glück, dass dieses Dinner im Spätsommer aufgezeichnet worden ist, denn mittlerweile könnten alle Pistazien dieser Welt

ausverkauft sein, um sie in häuslicher Handarbeit mit ein paar anderen Zutaten zu Dubai-Schokolade zu verarbeiten.

Ich habe diese Schokolade probiert - geschenkt bekommen und später erfahren, dass die Tafel unverschämte 27 Euro gekostet hat - und kann sagen: der

Geschmack rechtfertigt den Hype nicht. Zum Beispiel wird auf die Qualität der Schokolade überhaupt keinen Wert gelegt usw. usw.


Fazit

Tanja wäre die ideale Dschungelcamp-Teilnehmerin, wenn es nicht schon so viele andere gäbe, die auch perfekt ins TV-Desaster passen:

als Luxus-Artikel würde sie ihren Mixer importieren - und die Bohnen von ihm pürieren lassen, die ihr sicherlich hervorragend schmecken würden. Ihre Kochkenntnisse geben eben nicht viel mehr her ... aber im Mixenlassen ist sie Weltklasse.

Salam (Sally) und ihr riesiger Küchen-Spiegel werden mir eine kurze Weile in Erinnerung bleiben, während ich natürlich weder befugt noch autorisiert bin, ihr den Spiegel vorzuhalten. Will ich auch gar nicht,

aber gefallen haben mir nur die Dinner bei den beiden Philipps (sie haben auch noch dieselbe Schreibweise).

Es steigt die Spannung, ob die drei Damen mit der Punktgleichheit die Chose gewinnen, aber: Philipp II darf einen Zähler für sein Konto

draufsetzen: je 8 Punkte bekommt er von Philipp I, Tanja und Salam (Sally), 9 von Mariam.

Mit 33 Zählern gewinnt der Vater in Elternzeit den Jackpot von 3.000 Euro.

Dass Philipp I (Willi) den letzten Platz zugeteilt bekommt - ist sehr schade. In Puncto Kochkunst hat er jede der Damen geschlagen. Womöglich sogar Philipp II.

Ein annäherndes Gefühl für Weihnachten haben mir ebenfalls beide Philipps bringen können, während es ansonsten

und bei den Frauen nicht auffindbar gewesen ist. Das war bereits beim Casting verlorengegangen.

Mir bleibt, allen Lesern ein schönes Wochenende und einen friedlichen 3. Advent zu wünschen. Wir erwarten hier heute einen bewölkten Tag mit etwas Nieselregen und maximal 4 Grad plus.


Guten Morgen, Gruß Silvia


Freitag, 13. Dezember 2024

13.Dezember 2024 - Alternative Fakten: Weihnachten bei John Barnaby ... nicht ohne Drehbuch-Autor und Regisseur


Alternative Fakten:
Weihnachten bei John Barnaby

und seiner Frau Sarah. Die üblichen Unverdächtigen sind ebenfalls anwesend, das heißt, neben dem Gastgeber-Ehepaar samt herumtollendem Hund Paddy sind Jamie Winter und Fleur Perkins eingeladen. 

Auf lange Sicht gibt es wohl kein gemeinsames Fest der Cousins John und Tom. Tom und seine Frau Joyce leben inzwischen in Brighton - und das ist ganz sicher ein Ort, den es

wirklich gibt.

Nicht wirklich gibt es Midsomer - gedreht und kurzerhand zu Midsomer mutiert sind Oxfordshire, Buckinghamshire und East Sussex in Südengland.

Bekannte und Freunde scheinen John und Sarah nicht zu haben, und auch Arbeitskollegen der Lehrerin Sarah Barnaby sind weit und breit nicht in Sicht.  Nicht mal ein Hundekumpel von Paddy pinkelt vorm Haus und kratzt an die Tür, um eingelassen zu werden.

John ist froh und überglücklich, dass es diesmal keinen Schwiegermutter-Besuch geben wird oder gar den Besuch des eigenen Vaters,

der in früheren Zeiten einer der Tierärzte in der Sendung "Der Doktor und das liebe Vieh" war. Seitdem hat er wohl viel an Charme und Empathie verloren - und nicht mal der Hund der Kleinfamilie kann das noch erfolgreich einfordern.

Fleur erscheint in Gold und Silber mit einem roten Haarreif, auf dem nur die Rentier-Ohren fehlen. Was ihr nicht fehlt, ist ein

Begleiter: der heißt Ronny und ist nicht etwa ein Kollege, sondern

ein Clown, der wie eine Vogelscheuche aussieht.

John Barnaby kann es nicht fassen, dass sie ihn mit seinem Angstgegner "Clown" konfrontiert, während er sich gleichzeitig wundert, dass sie, die Angst vor

Vogelscheuchen hat, in heroischer Heldinnen-Art mit einer aufkreuzt.

Sarah will vermitteln, aber es scheitert an der Aufmerksamkeit, die der Truthahn von ihr verlangt und die Zubereitung des

Yorkshire-Puddings. Pudding

geht vor.

Fleur, die in ihrem Leben schon so einige Affären hatte, die sie kraft ihrer blumigen, sehr direkten Magie flachgelegt hat, kennt einen anderen

Pudding, nämlich den aus Deutschland. Und der hat nun mal so gar nichts mit dem Yorkshire-Pudding gemein und gruselt sie ebenfalls. Allenfalls mag sie

süße Yorkshire-Terrier.

Der Abend schreitet voran, und es ist wie es meistens an einem Heiligabend ist, zumindest, wenn man DCI in

Midsomer ist: das Telefon klingelt und der diensthabende Polizeibeamte muss berichten, dass der

katholische Pfarrer von Midsomer Moulsford ermordet aufgefunden worden ist.

Da machen sich drei der fünf Leute dieser Heiligabendgesellschaft umgehend auf die Socken, um den Mörder schnell zu ermitteln.

Das dauert maximal 90 Minuten, denn länger ist kaum eine Folge dieser Reihe Inspector Barnaby.

Es stellt sich heraus, dass der katholische Pfarrer in gemeinschaftlicher Mord-Union von

seinen vier Zölibats-Kindern ermordet worden ist. Sie alle hatten

Die Dornenvögel

gelesen und wollten nicht, dass sich die Geschichte wiederholt und wiederholt und wiederholt.

Fleur stellt fest, dass der katholische Pfarrer wie eine Vogelscheuche aussieht, was ihr den Durchblick auf ihren eigenen Begleiter erst einmal richtig vor Augen führt.

John Barnaby stellt seinerseits fest, dass er seiner Frau schon lange nicht mehr gesagt hat, wie entzückend sie ist - und wie weit entfernt von einer

Vogelscheuche.

Nach exakt 89 Minuten (mindestens eine Minute wird ja immer geschludert) kehren alle zur Heiligabendfeier zurück,

um die eingeschworene Gemeinschaft der Hauptdarsteller zu feiern.

Dann raucht es im Kamin - und herab steigen der Regisseur und einer der Drehbuchautoren und verkünden,

dass weder Clown- noch Vogelscheuchen-Allergiker weiterhin geduldet werden.

Nun erfährt jeder die Angst am eigenen Leib, aus dieser Serie

herausgeschrieben zu werden,

um sie durch einen - aus dem Hut gezauberten - weiteren

Barnaby-Cousin zu ersetzen.

Denn die Reihe "Barnaby" geht weiter - so oder so ... und die

Weihnachts-Überraschung ist in jedem Jahr die gleiche: die

Drehbuch-Autoren werden auch in Zukunft alle Fälle lösen.

Wer hätte an eine Bedrohung gedacht an diesem Heiligabend, an dem niemand an etwas wirklich Böses außer

Mord denkt.

Shit happens. So ist das Leben. Ob in Midsomer oder in Gelsenkirchen.

Aber sowohl Fleur als auch John könnten an ihren Phobien arbeiten und dagegen ankämpfen.

Dann wird alles so gut bleiben wie es ist.


Guten Tag, Gruß Silvia



12. Dezember 2024 - Vox - Das perfekte Dinner - Donnerstag in Köln bei Salam (Sally)


"Kölsche Jeck meets Orient"
Vorspeise: Burek w Labneh - Feta / Aubergine / Minze / Dill
Hauptgang: Aprax u Gosht - Lamm / Joghurt / Reis / Kichererbse
Nachtisch: Harise u Cay - Kokos / Rose / Grieß


Schokoladenseiten und Lippenbekenntnisse

Und in Salams (Sallys) Küche protzt ein großer Spiegel, der den Raum nicht etwa größer erscheinen lassen soll, sondern die von ihr geliebten Tanzschritte einer Selbst-Kontrolle unterzieht ... oder einfach nur ihrer Eitelkeit dient. Ein paar Schritte tanzt sie auch,

aber ich habe einen langen, sehr langen Tag hinter mir - und bin ziemlich müde. Die Munterkeit von anderen schwappt nicht auf mich über.

Philipp I (Willi) spricht davon, dass Salam stets darauf achtet, ihre Schokoladenseiten zu zeigen, denn immerhin hat sie auch einen (zu bewerbenden) Koch-Blog auf Instagram.

Nichtsdestotrotz versichert sie, dass sie in dieser Sendung mitwirkt, um ihren Vater stolz zu machen. Sie will ihm zeigen, dass sie die syrische Kultur nicht vergessen hat ... und auch der Rest der Familie - sie hat 6 Geschwister - hat geäußert (ihre Aussage): "Wehe, du kochst nicht kurdisch ..."

Als sie 18 Jahre alt war, sollte sie eine arrangierte Ehe eingehen - hatte aber andere Pläne und sich den elterlichen Wünschen entzogen. - Zu dem Zeitpunkt lebte ihre Familie bereits seit fast 18 Jahren in Deutschland ... und da Salam erst 36 Jahre alt ist, ist das auch keine ferne Vergangenheit.

Und dann war da noch dieser angefahrene Hase, den ihr Vater aufgesammelt und mit nach Hause genommen hat, um ihn - zu ihrer Freude - auf den Tisch des Hauses zu bringen. Wildfischen ohne Angel konnte/kann er auch ...

Ach menno, ich hätte heute wirklich lieber ein wenig Besinnlichkeit gesehen ...


Das Menü

ergibt sich aus der obigen Speisekarte und hält keine großen Überraschungen bereit. Damit das

Lamm nicht "zu sehr nach Lamm schmeckt, habe ich es mariniert" - so Salam. Die ewig ähnlichen Ansagen, wenn es um Lammfleisch geht ... vielleicht hätte sie in Erinnerung an den armen Hasen eher das Fleisch eines solchen nehmen sollen. Aber das schmeckt dann für viele wiederum zu sehr nach Wild.

Im Supermarkt des kumpelhaften Filialleiters kauft sie u. a. zwei Netze Zitronen - und dann benutzt sie in ihrer Küche

diese Plastikflaschen-Zitrone. Auch vor Brühepulver zu einem festlich genannten Dinner schreckt sie nicht zurück.

Der Nachtisch verursacht (trockene?) Tränen ...


Fazit

Mariam spricht unter theatralischen, nicht sichtbaren Tränen von Liebe, Liebe zu Salam: ein starkes Wort für die kurze Kennenlernphase. Ein Wort, das man nicht einfach in den Raum schmeißen sollte, als handele es sich um ein im Sonderangebot erworbenes. Mehr als oberflächliche Lippenbekenntnisse mittels des schönsten Begriffs überhaupt können das nicht sein.

"Der Nachtisch schmeckte mir gar nicht, aber aus Liebe zu Salam ..." - "Das Essen war so gar nicht meins."

Tanja hat völlig andere Sorgen, denn sie fühlt sich "geschafft" von ihrem gestrigen Kochtag. Was soll ihr Mixer erst sagen.

Philipp I (Willi) feiert an diesem Drehtag seinen 24. Geburtstag - zu dem ich ihm gewünscht hätte, er würde den bislang 1. Platz einnehmen ... aber wie das so ist mit den Wünschen ...

Die Punkte für Salam (Sally): je 9 geben Philipp II und Tanja, je 7 Mariam und Philipp I (Willi).

Das ergibt die Summe von 32 Zählern: damit liegen Tanja, Mariam und Sally gemeinsam auf dem bislang 1. Platz, knapp dahinter liegt das Geburtstagskind. Schade, dass selbst Tanja mit ihrer Mixer-Orgie ihn überholen konnte.

Und alles ist nicht festlich, sondern einfach nicht mehr feierlich.

Die Gerechtigkeit hat lahme Füße.
- Deutsches Sprichwort

Guten Morgen, Gruß Silvia


Donnerstag, 12. Dezember 2024

11. Dezember 2024 - Vox - Das perfekte Dinner - Mittwoch in Köln bei Tanja


Vorspeise
: spicy green „ceviche“

Hauptgang: glazed tofu / pink lemon-pearl-couscous / pea puree
Nachtisch: lime & wild blueberry raw vegan cake


After Eight ... endlich nach 8 Uhr ...

Und es fehlen nur noch ein paar Minuten, bis die heutige langweilige Veranstaltung vorbei ist. Es kommt mir vor, als hätte ich einem Mixer 65 Minuten bei seiner Arbeit zugesehen, obwohl ich diese Zeit besser mit "Löcher-in-die-Luft-starren" verbracht hätte. Nicht nur einmal ertappe ich mich bei dem

bösen Gedanken, dieses Gerät würde ab sofort seine finale Runde drehen und mit einem Knall durchdrehen, um zu sehen, wie Tanja ohne den technischen Hilfsarbeiter überhaupt zurechtkommen würde.

Die 32jährige Tanja ist Social-Media-Managerin für einen Haustierfutter-Hersteller. Mein Haustier Momo liegt derweil neben mir und schlummert selig, während sie sich hin und wieder hastig bewegt: ein Zeichen von Träumen.

Da hat Momo mir Schönes voraus, denn Tanja lädt nicht zum Träumen ein, sondern wirft Fragen auf.

Dass sie selber nicht viel für Weihnachten übrig hat, ist nicht das Hauptproblem, aber irgendein Festtags-Menü sollte sie schon auf die Teller bringen - und sei es auch eines, um diesen Mittwoch zu feiern. Schwierig, wenn eine Frau besser mixen lassen kann als kochen.

Neben dem Mixer muss auch ihr Freund Felix Hand anlegen und schnibbeln. Noch mehr Hilfe in der kalten und einfachen Küche ist nicht möglich.


Das Menü

Tanja ist Pescetarierin, kocht aber rein vegan. Und das ist eine Küche, die viel Raffinesse benötigt und nicht nur ... na ja ... Mixerpower.

Das Gemüse auf Ceviche-Art sieht ganz gut aus - es ist nur die Frage, ob es einen Mehrgewinn gegenüber pfannengegartem Gemüse gibt.

Willi (Philipp I) meint: "Wäre geil zum Frühstück."

Aber: hier geht es leider nicht um Frühstück, sondern um ein festliches Dinner. Jedenfalls lautete so die Vorgabe vom Sender.

Kein Problem für Tanja, sie rechtfertigt sich selber ihr Menü schön.

Dann kommt der in der veganen Küche offenbar unverzichtbare und durch nichts zu ersetzende Tofu auf die Teller: diesmal darf der Backofen arbeiten, und der Mixer hat Pause.

Sallam (Sally) sagt zum Tofu: "Der schmeckt wie ein Dessert."

Es ist wohl zu viel Süße neben der Säure daran.

Der Nachtisch - ein Mixer-Meisterwerk! Roh gegarter Kuchen ... optisch gelungen, aber ...?


Fazit

Heute ist Weihnachten so weit entfernt, als wäre es bereits wieder Januar. Auch von anderer Festlichkeit findet sich keine Spur.

Und endlich ist es nicht nur nach 8 Uhr, sondern 20.15 - und ich schalte zu einem Wilsberg-Krimi: der ist zwar eine Wiederholung, aber unterhaltsam.

Apropos Wiederholung: diese Woche und besonders dieser Tag bei Tanja eignet sich auf keinen Fall für eine spätere Neu-Ausstrahlung.

Zuvor gibt es diese Punkte: 7 gibt Philipp I (Willi), je 8 geben Sallam (Sally) und Philipp II, 9 gibt Mariam.

Mit insgesamt 32 Punkten liegt Tanja gleichauf mit Marian auf dem bislang 1. Platz.

Nicht mal kurz vor Weihnachten gibt es ein wenig Gerechtigkeit, denn dieser Platz würde Willi zustehen.

Warum hat Tanja sich beworben? Darauf gibt es nur die Antwort: sie hat sich gar nicht selber beworben - der Mixer hat die Bewerbung mittels KI geschrieben.


Guten Morgen, Gruß Silvia