Hauptgang: Panierter Sellerie, dazu Kartoffelcreme, Rote Bete, Grünkohlchips, Vanillekarotten, Jus und Gorgonzolaschaum
Nachtisch: Pistazien-Cheesecake an Vanilleeis mit heißen Himbeeren, dazu eine Pistazienpraline und Krokant
Wir leben nicht, um zu essen; wir essen, um zu leben.
- Sokrates (470 - 399 v. Chr.), griechischer Philosoph
- Sokrates (470 - 399 v. Chr.), griechischer Philosoph
Das gilt nicht unbedingt für Kochsendungen, denn eine große TV-Industrie lebt genau davon: um kochen und essen zu lassen. Die Wirklichkeit sieht angesichts der vielen verkauften Fertigprodukte und Fast-Food-Ketten, die aus dem Boden gestampft werden und sich um Kunden bemühen, eher nach dem 2. Teil der Überschrift aus.
In meiner Nähe gibt es auf ca. 200 Metern gleich 6 Läden, die die gleiche "Delikatesse" anbieten, als gelte es, die Geschmäcker damit zu einer einfachen Grundregel runterzubrechen: es besteht ein Überangebot, weil es einfach gut ist und jedem schmeckt.
Sehe ich selber nicht so, denn ich esse die ungenannte "Delikatesse" nicht. Und es kann sogar gut sein, dass ich eines oder zwei dieser Geschäfte übersehen habe - und es eher 7 oder 8 sind auf immer noch ca. 200 Metern.
Im weiteren Umfeld gibt es jedoch keinen einzigen Laden, der vegetarische Gerichte verkauft, die obendrein noch so köstlich aussehen wie die, die Luna heute auf den Tisch und ins Fernsehen bringt. Selbst in den meisten rein vegetarischen Wochen des "Dinners" kann ich mich nicht an ein wirklich gutes wie das heutige erinnern.
Warum kocht Luna nicht in ihrem eigenen Zuhause?
Die 22jährige Krankenschwester Luna lebt gemeinsam mit ihrer Freundin Luisa in einer Wohngemeinschaft, die wir als Zuschauer kurz "besichtigen" dürfen, aber sie zieht es vor, in der elterlichen, größeren Wohnung zu kochen.
An der WG-Wohnung ist nichts auszusetzen, itv hat schon in kleineren Küchen im Weg herumgestanden und trotzdem einen ordentlichen Film auf die Reihe bekommen.
In dem elterlichen Zuhause jedoch wartet ihre Mutter Sabine auf ihren Auftritt, und sie ist einigen wenigen Zuschauern vielleicht noch bekannt, weil sie im Jahr 2019 in diesem Format gewonnen hat.
"Wer das perfekte Dinner immer guckt, kennt ja diese tolle Wohnung", meint dazu ein Mitstreiter Lunas.
Nein, ich erinnere mich nicht an diese Wohnung (und auch nicht an Sabine), weil ich seitdem so viele Wohnungen gesehen habe, dass es unmöglich ist, sich an einzelne zu erinnern. Eher erinnere ich mich an einige, aber dennoch nur wenige Kandidaten.
Doch die tolle Wohnung der Eltern mag der Schlüssel sein, warum Luna dort kocht.
Das Menü
Ich beginne mit ein paar Kritikpunkten zu Lunas Dinner. Angeblich soll es rein vegetarisch sein, aber sie verwendet Parmesankäse, der diese Voraussetzung nicht erfüllt: bei der Herstellung wird Lab von Kälbern verwendet.
Des Weiteren ist das Brot zur Vorspeise ebenso im Laden gekauft wie ein Pesto. - Das Eis ist unsichtbar für Kameras bereits vorbereitet.
Die Vorspeisenteller sehen traumhaft angerichtet aus, und ein Senfeis hat es wohl nie zuvor in dieser Sendung gegeben (denke ich, weiß ich natürlich nicht genau).
Der Nachtisch-Käsekuchen mit viel Pistazien ist ziemlich klein, so dass er als Nachtisch durchgehen kann - und nicht an einen Nachmittags-Kuchen erinnert. Die Pistazienpralinen sehen köstlich aus für alle, die Pistazien gern mögen.
Der Hauptgang fällt rein optisch etwas aus dem schicken Rahmen.
Fazit
Die Gäste in der schönen Wohnung sind schier "aus dem Häuschen" und ziehen die Konsequenz:
je 10 Punkte geben Johannes und Antonia, je 9 Lucia und Ben.
Mit 38 Zählern insgesamt sucht der Sender schon Lunas Kontonummer raus, um ihr bald die 3.000 Euro Siegprämie zu überweisen,
denn eine 38 ist schwer zu toppen.
Guten Morgen, Gruß Silvia

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